Auf der A94 bei Töging

Transporter fast 50 Prozent schwerer als erlaubt und mit ungesicherter Ladung unterwegs

Die Polizei kontrollierte am 29. April einen Kleintransporter, der wegen seiner tiefen und schrägen Lage aufgefallen war. Es stellte sich heraus, dass der Transporter deutlich überladen war.

Die Mitteilung der Polizei im Wortlaut:

Töging - Am Donnerstag, den 29. April, gegen 17.30 Uhr, wurde ein bulgarischer Kraftfahrer mit seinem Kleintransporter, Marke Fiat/Ducato auf der A94 bei Töging auf dem Weg nach München von einer Streife der Bundespolizei kontrolliert. Bei der Überprüfung wurde festgestellt, dass der Kleintransporter offensichtlich überladen war.

Die weitere Sachbearbeitung wurde an die Autobahnpolizeistation Mühldorf übergeben. Eine Nachschau im Laderaum des Transporters erbrachte eine Beladung mit verschiedensten Eisenteilen. Es handelte sich um Teile einer Heizung und zwei große Wasserboiler. Die Ladung befand sich vollkommen ungesichert im Laderaum. Aufgrund des Gewichtes war das Fahrzeug sehr tief und die Reifen waren außerdem stark ausgebeult. Zudem war das Fahrzeug in leichter Schräglage. Eine anschließende Wiegung ergab, dass das Gesamtgewicht vom Fahrzeug um 49 Prozent deutlich überladen war.

Die Weiterfahrt wurde unterbunden. Den Kraftfahrer erwartet eine Ordnungswidrigkeit nach der Straßenverkehrsordnung und nach der Straßenverkehrszulassungsordnung. Um die Durchführung des Ordnungswidrigkeitenverfahrens sicherzustellen, musste er eine Sicherheitsleistung in Höhe von 320 Euro hinterlegen.

Die Weiterfahrt kann erst nach einer Umladung und ensprechenden Ladungssicherung erfolgen.

Pressemitteilung Autobahnpolizei Mühldorf

Rubriklistenbild: © Matthias Balk

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