Auf der A94 bei Töging

Bei Grenzkontrolle: Bundespolizei findet getarnten Elektroschocker

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Die Bundespolizei Mühldorf stellte einen als Taschenlampe getarnten Elektroschocker sicher.

Töging am Inn - Fahnder der Bundespolizei Mühldorf haben am Montag (6. Januar) bei einer Fahrzeugkontrolle an der A94 bei Töging einen als Taschenlampe getarnten Elektroschocker sichergestellt, der mit einem Handgriff auch zum Schlagstock umgebaut werden konnte.

Die Pressemeldung im Wortlaut:

Mühldorfer Bundespolizisten haben am Nachmittag des Dreikönigstages an der Anschlussstelle Töging ein Fahrzeug mit rumänischer Zulassung kontrolliert. Bei den Fahrzeuginsassen handelte es sich um rumänische Zwillinge. Als die Beamten das Auto nach verbotenen Gegenständen durchsuchten, fiel ihnen eine unter der Fußmatte des Beifahrers versteckte Taschenlampe auf. Der 38-jährige Fahrer gab an, dass diese ihm gehöre.

Die Fahnder erkannten schnell, warum der scheinbar harmlose Gegenstand so ungewöhnlich verstaut war – die vermeintliche „Polizei-Taschenlampe“ entpuppte sich als gefährlicher Alleskönner. Betätigte man die Druckknöpfe der Lampe in einer bestimmten Reihenfolge, ließ sich diese zum Elektroschocker umfunktionieren. Zog man das stabile Alugehäuse in der Länge auseinander, war dieses ebenfalls als Schlagstock einsatzbereit. Die Bundespolizisten stellten den Elektroschocker sicher und informierten die Staatsanwaltschaft, da der 38-jährige Rumäne keinen festen Wohnsitz in Deutschland hatte. Zur Sicherung des Strafverfahrens ordnete diese die Zahlung einer Sicherheitsleistung in Höhe von 350 Euro an.

Die Bundespolizisten zeigten den 38-Jährigen wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz an. Nachdem er die Sicherheitsleistung bezahlt hatte, durfte er die Reise mit seinem Bruder fortsetzen.

Pressemeldung Bundespolizei Freilassing

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