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Festnahme nach Flucht über A94 und AÖ35 bei Töging

Filmreife Verfolgungsjagd mit über 160 km/h bei Starkregen: Schleuser rammt Dienstwagen

Ein Schleuser hat am Samstag (7. Mai) versucht, im Bereich A94/AÖ35 mit seinem Fahrzeug vor einer Polizeikontrolle zu fliehen. Bei der waghalsigen Fahrt wurden mehrere unbeteiligte Verkehrsteilnehmer gefährdet. Dabei rammte der Fahrer ungebremst ein ziviles Fahrzeug der Bundespolizei.

Die Pressemeldung im Wortlaut:

Töging – Samstagnacht gegen 2.15 Uhr entschloss sich eine Streife der Mühldorfer Bundespolizei ein mit mehreren Insassen besetztes Fahrzeug auf der A94 in Fahrtrichtung München auf Höhe Neuötting zu kontrollieren. Der Fahrer, ein 34-jähriger Syrer, deutete zunächst an, der Streife zu folgen.

Auf Höhe der Ausfahrt Neuötting-Ost gab der Fahrzeuglenker plötzlich Gas und fuhr zurück auf die A94. Trotz Starkregens und der begrenzten Sichtverhältnisse beschleunigte der Fahrer und versuchte mit Geschwindigkeiten von über 160 km/h zu fliehen. Unverzüglich forderten die Beamten Unterstützung an.

Bei der Anschlussstelle 23, Neuötting, verließ der Pkw kurzzeitig die Autobahn, bevor er wieder auf die A94 auffuhr.
Dabei kam es zu mindestens zwei Situationen, in denen unbeteiligte Autofahrer massiv gefährdet wurden. Bei der Anschlussstelle Töging verließ der Syrer die A94. Anschließend setze er seine Fahrt Richtung Winhöring auf der Traunsteiner Straße (AÖ 35) fort.

Im Kreisverkehr Landshuter Straße bremste er sein Auto ruckartig ab. Dabei konnten die Beamten erkennen, wie vier Personen aus dem Fahrzeug sprangen und wegrannten. Auf der AÖ 35 überholte der 34-Jährige ein weiteres unbeteiligtes Fahrzeug. Bei dem Überholmanöver musste ein entgegenkommender Verkehrsteilnehmer stark abbremsen und auf den Grünstreifen ausweichen.

Auch eine weitere Streife der Bundespolizei konnte mit ihrem zivilen Fahrzeug und eingeschalteten Sondersignalen einen Frontalzusammenstoß mit dem Schleuser ebenfalls nur noch durch Ausweichen verhindern.

Filmreife Verfolgungsjagd endet bei Töging

In einem Kreisverkehr bei Töging endete die halsbrecherische Fahrt schließlich. Trotz eingeschalteten Blaulichts und Martinshorn rammte der Syrer ungebremst ein Dienstfahrzeug der Bundespolizei, welches zuvor eine Ausfahrt des Kreisverkehrs blockiert hatte.

Die Bundespolizisten konnten den Fahrer stellen und festnehmen. Alle am Unfall beteiligten Personen - der mutmaßliche Schleuser und zwei Bundespolizeibeamte - wurden vorerst mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus verbracht. Die Beamten konnten im Anschluss ihren Dienst weiter verrichten; der Fahrer blieb unverletzt. Im Rahmen eingeleiteter Fahndungsmaßnahmen hat die Bundespolizei einen 37-jährigen ausweislosen Iraker festgestellt. Ein 25-jähriger Syrer wurde eigeninitiativ bei der Polizeiinspektion Altötting vorstellig. Ermittlungen zufolge konnten beide Personen als Geschleuste eingeordnet werden, die der 34-jährige Syrer vor seiner Festnahme abgesetzt hatte.

Der 34-Jährige mit Wohnsitz in Deutschland muss sich nun wegen Einschleusens von Ausländern unter lebensgefährdenden Bedingungen, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, gefährlicher Körperverletzung, gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr im besonders schweren Fall, Sachbeschädigung sowie verbotenen Kraftfahrzeugrennens verantworten. Nach einer Vorführung beim Richter lieferten ihn die Bundespolizisten zur Untersuchungshaft in eine Justizvollzugsanstalt ein.

Die Bundespolizeiinspektion Freilassing bittet bezüglich der Straßenverkehrsgefährdung um Hinweise von betroffenen Personen bzw. weiteren Zeugen unter der Telefonnummer 08654 7706 - 0.

Pressemitteilung Bundespolizeiinspektion Freilassing

Rubriklistenbild: © Bundespolizei

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Noname
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