Personensuche mit überraschendem Ende

Waldkraiburg - Die Polizei wurde am Samstagabend benachrichtigt, dass ein Mann auf allen Vieren durch den Wald gekrochen sei. Die anschließende Suchaktion verlief allerdings vorerst ohne erfolg...

Bei der Polizei Waldkraiburg ging am Samstag um etwa 22.30 Uhr der Hinweis eines Autofahrers ein, dass ein ihm unbekannter Mann „auf allen Vieren“ ins sogenannte Schartholz, einem kleinen Waldstück zwischen Stadl und Oberreith gekrochen sei. Da die Polizei davon ausgehen musste, dass es dem Mann schlecht geht und er nun eventuel hilflos im Wald herumliegen könnte, wurde eine große Suchaktion gestartet.

Insgesamt waren vier Polizeistreifen aus Waldkraiburg, Trostberg und dem Einsatzzug aus Traunstein sowie ein Diensthundeführer, 19 Beamte der Bereitschaftspolizei und der Polizeihubschrauber mit Wärmebildkamera eingesetzt.

Durch den mit dem Hubschrauber unweigerlich verbundenen Lärm wurde ein Anwohner auf die Suchaktion aufmerksam und teilte den Polizisten mit, dass es sich bei dem Gesuchten evtl. um einen Bekannten handeln könnte, der auch in der Nachbarschaft wohnt und circa zwei Stunden vorher seinen Nachhauseweg von einem Fest in Oberreith antrat.

Als die Polizei bei dem 51-jährigen Mann daheim nachschaute, stellte es sich heraus, dass es tatsächlich um den Gesuchten, vermeintlich „Hilflosen“ handelte. Dieser lag allerdings bereits friedlich und „pumperlgsund“ in seinem Bett.

Polizeiinspektion Waldkraiburg

Rubriklistenbild: © pa

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