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Bundespolizei Mühldorf bei Kontrolle auf A94

Schleuser trifft Migranten angeblich zufällig bei Spaziergang

Als die Polizei einen Schleuser mit vier Mitreisenden ohne Ausweispapiere anhält, gibt er an die vier Syrer bei einem Spaziergang in Braunau am Inn zufällig getroffen zu haben. Die Flüchtenden wurden nach einer Anzeige an an das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge weitergeleitet.

Pressemitteilung im Wortlaut:

Neuötting – Die Bundespolizei Mühldorf hat am Samstag (17. Juli) an der A94 bei Neuötting die Einschleusung von vier Syrern vereitelt und ihren mutmaßlichen Schleuser ins Gefängnis gebracht. Der 29-Jährige wollte die Männer angeblich durch Zufall bei einem Spaziergang getroffen haben.

Mühldorfer Bundespolizisten stoppten am Samstag um kurz nach Mitternacht an der A94 bei Neuötting einen vollbesetzten Kleinwagen mit österreichischer Zulassung. Während sich der Fahrzeuglenker, ein 29-jähriger Syrer, mit einem österreichischen Flüchtlingspass ausweisen konnte, hatten seine vier Mitreisenden keine Ausweispapiere dabei. In gebrochenem Englisch erklärten die Männer, syrische Staatsangehörige zu sein.

Die Bundespolizisten nahmen die fünf Syrer daraufhin mit zur Dienststelle. Dort erklärte der 29-jährige Autofahrer, dass er die vier jungen Männer zufällig bei einem Spaziergang in Braunau am Inn getroffen hätte und sie mit nach München nehmen wollte.

Die Bundespolizei Mühldorf zeigte die vier Syrer im Alter von 22 bis 27 Jahren wegen unerlaubter Einreise und unerlaubten Aufenthaltes an. Sie stellten ein Schutzersuchen und wurden an das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge weitergeleitet.

Gegen den 29-jährigen Fahrer wird wegen Einschleusens von Ausländern ermittelt. Die Bundespolizisten führten den Mann dem Haftrichter vor und brachten ihn ins Gefängnis. Dort wartet er nun auf seine Gerichtsverhandlung.

Pressemitteilung Bundespolizeiinspektion Freilassing

Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa | Roland Weihrauch

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