Sechs Moldauer nach Österreich zurückgeschoben

Zweimal an gleicher Stelle auf A94: Bundespolizei erwischt Schleuser

Mühldorf – Die Bundespolizei hat am Montag (10. Februar) sechs Moldauer nach Österreich zurückgeschoben. Die Männer waren am Samstag (8. Februar) an der A94 auf Höhe der Anschlussstelle Mühldorf kontrolliert worden. Kurz zuvor vereitelten Bundespolizisten dort bereits die Einschleusung dreier Serbinnen.

Die Pressemeldung im Wortlaut:


Mühldorfer Bundespolizisten ging am Samstagmorgen (8. Februar) an der A94 nahe der Anschlussstelle Mühldorf zunächst ein 20-jähriger Kroate und ein 26-jähriger Ungar ins Netz. Die Männer waren gemeinsam mit drei Serbinnen in einem Familienvan unterwegs. Da die Damen widersprüchliche Angaben zum Zweck ihrer Reise machten, nahmen die Fahnder alle Personen mit zur Dienststelle. 

Dort stellte sich heraus, dass sich eine 61-jährige Serbin beinahe 90 Tage zu lange im Schengengebiet aufgehalten hatte und im Jahr 2018 schon einmal wegen des Verdachts der unerlaubten Arbeitsaufnahme aufgefallen war. Auch ihre beiden Landsfrauen konnten den Zweck ihres Aufenthaltes nicht glaubhaft belegen.


Die Bundespolizei zeigte die drei Serbinnen wegen des Verdachts der unerlaubten Einreise und des unerlaubten Aufenthaltes an. Die Frauen fuhren anschließend freiwillig zurück nach Österreich.

Am Samstagabend kontrollierten Fahnder der Bundespolizei Mühldorf am gleichen Ort sechs Moldauer in einem Fernlinienbus. Diese konnten weder Anlass und Ziel ihrer Reise glaubhaft nachweisen noch hatten sie genug Geld für einen Urlaub in Deutschland dabei.

Die sechs Moldauer erhielten ebenfalls Anzeigen wegen unerlaubter Einreise und unerlaubten Aufenthalts. Sie wurden am Montagnachmittag (10. Februar) nach Österreich zurückgeschoben.

Pressemitteilung Bundespolizeiinspektion Freilassing

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