Mit glühenden Bremsen auf der A94

Mühldorf - Damit glaubte ein Lkw-Fahrer wohl problemlos über der A94 zu kommen. Das sah die Autobahnpolizei anders. Es blieb aber nicht nur bei einem verkehrsunsicheren Lkw:

Kaputte Spanngurte und gerissene Bremsscheiben

Am Donnerstag, den 21. Feburar gegen 8.20 Uhr, kontrollierte die Autobahnpolizei auf der A 94, an der Anschlussstelle Mühldorf Nord in Fahrtrichtung München einen slowenischen Autotransporter, dessen aufgeladene Pkw wegen fehlender bzw. eingerissener Spanngurte nur sehr unzureichend gesichert waren. Zudem wies die Sattelzugmaschine eine gerissene Bremsscheibe auf. Der Lkw-Fahrer musste eine Sicherheit hinterlegen und die Weiterfahrt seines Sattelzuges wurde bis zur Reparatur unterbunden.

Gegen 9.40 Uhr wurde an der Anschlussstelle Neuötting in Fahrtrichtung Passau ein rumänischer Sattelzug festgestellt, dessen Ladung ebenfalls nur mangelhaft gesichert war. Am Auflieger waren zwei Reifen derart beschädigt, dass bereits das Metallgewebe sichtbar war. Auch diesem Gespann wurde nach der Anzeigenerstellung die Weiterfahrt untersagt.

Um 10:40 Uhr nahm die Autobahnpolizei erneut an der AS Mühldorf-Nord in Fahrtrichtung München einen bulgarischer Autotransporter unter die Lupe. Auch bei diesem Hängerzug stellte die Polizei eine mangelhafte Ladungssicherung und zudem eine Überlänge fest. Der Lkw-Fahrer wurde angezeigt.

Aus Rad sprühten Funken

Gegen 20 Uhr meldete ein aufmerksamer Verkehrsteilnehmer auf der A 94 in Fahrtrichtung Passau einen Sattelzug, bei dem aus einem Rad Funken sprühten. Die Polizei sichtete kurz darauf den Lkw mit glühenden Bremsen und kontrollierte diesen an der AS Töging. Der Lkw-Fahrer selbst hatte den Defekt noch nicht bemerkt. An dem neuwertigen Sattelzug war eine der hinteren Bremsen fest, was zu einem Fahrzeugbrand führen hätte können.

Pressemitteilung Verkehrspolizeiinspektion Traunstein

Rubriklistenbild: © dpa

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