Mit hoher Geschwindigkeit in Lkw gekracht

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Mühldorf - Ein Sattelzug-Fahrer wollte eigentlich nur einem Audi das Einscheren in die Autobahn erleichtern und wich deshalb auf die linke Fahrspur aus. Das hatte fatale Folgen:

Am 22. Juli, gegen 9.45 Uhr, fuhr ein Sattelzug auf der A 94 in Fahrtrichtung München. Bei der Anschlussstelle Mühldorf-West wollte ein Audi in die A 94 einschleifen. Um dem Audi das Einschleifen zu Ermöglichen, wechselte der Sattelzug auf die freie linke Fahrspur. Nachdem sich der Sattelzug bereits komplett auf dem linken Fahrstreifen befand, näherte sich von hinten ein BMW mit hoher Geschwindigkeit. Dieser konnte jedoch nicht mehr genügend abbremsen und stieß mit großer Wucht gegen das Heck des Sattelzug.

Der BMW kam auf der linken Fahrspur und der Sattelzug auf dem Standstreifen zum Stillstand. Der Pkw-Fahrer wurde mittelschwer verletzt und kam mit einem Rettungswagen ins Klinikum Mühldorf. Der Lastwagenfahrer blieb unverletzt. Es entstand ein Gesamtschaden von ca. 33.000 Euro. Da der hochwertige BMW mit einem enormen Frontschaden nicht mehr fahrbereit auf der linken Fahrspur stand und starker Dauerregen einsetzte, wurde der Verkehr durch die Straßenmeisterei Neuötting auf die rechte Spur geleitet und so kam es zu keinen Verkehrsbehinderungen.

Pressemeldung Verkehrspolizeiinspektion Traunstein

Rubriklistenbild: © dpa

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