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Jetzt hat er selbst eine Menge Ärger am Hals

Einfache „Meldung“ bei der Polizei wird jungem Mühldorfer (19) zum Verhängnis

Roller auf Prüfstand
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Mofa (Symbolbild).

Mühldorf - Damit hatte der junge Mann wohl nicht gerechnet, als er am Freitagabend (5. November) mit seinem Motorroller bei der Polizeiinspektion Mühldorf am Inn vorfuhr. Denn eigentlich wollte er nur etwas melden...

Die Pressemitteilung der Polizei im Wortlaut:

Der 19-jährige Mofafahrer aus dem südlichen Landkreis wollte eigentlich nur schnell den Diebstahl seines Versicherungskennzeichens zur Anzeige bringen und unterschätzte dabei wohl den Ermittlungseifer der aufnehmenden Beamten. Nachdem der angebliche Kennzeichendiebstahl im Bereich des überdachten Fahrradabstellplatzes am Bahnhof in Mühldorf mit Tatzeitraum am 5. November zwischen 20.15 Uhr und 20.20 Uhr (die Polizeiinspektion Mühldorf am Inn bittet an dieser Stelle im Übrigen um sachdienliche Hinweise unter 08631/3673-0) schnell erfasst war, rückten der Anzeigenerstatter und sein Gefährt plötzlich selbst in den Fokus polizeilicher Ermittlungen.

Bei der Inaugenscheinnahme seines Motorrollers konnten an diesem offensichtliche Manipulationen/Veränderungen festgestellt werden. Diese legten die Vermutung nahe, dass der 19-Jährige, lediglich im Besitz einer Mofaprüfbescheinigung, die bauartbedingt auf 25 km/h begrenzte Höchstgeschwindigkeit seines Vehikels durch entsprechende Umbauten gesteigert haben könnte. Gewissheit brachte schließlich eine Testfahrt auf dem Rollenprüfstand. Die Nadel des geeichten Tachometers stieg dabei in halsbrecherische Höhen und pendelte sich schließlich erst bei mehr als 90 km/h ein.

Dem jungen Mofafahrer wurde die Weiterfahrt untersagt. Zudem wurden von Amts wegen strafrechtliche Ermittlungen wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, eines Vergehens nach dem Pflichtversicherungsgesetzes und der Abgabeordnung, sowie ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen Erlöschens der Betriebserlaubnis gegen ihn eingeleitet.

Pressemitteilung Polizei Mühldorf

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