Glühende Bremsen wurden fast zum Verhängnis

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Mühldorf - Mit einer 500 Grad heißen und rotglühenden Bremse fuhr ein Lkw-Fahrer über die A94. Eine tickende Zeitbombe: Der Lkw hätte jederzeit in Flammen aufgehen können!

Am Dienstag, den 27. Januar um 22.20 Uhr, fiel einer Streifenbesatzung der „Dienstgruppe Mühldorf“ der Verkehrspolizeiinspektion Traunstein auf der A94 zwischen Mühldorf und Altötting ein polnischer Sattelzug auf, welcher einen verdächtig, beißenden Geruch nach sich zog. Bei der anschließenden Kontrolle war der Grund dafür auch sehr schnell gefunden. Am Auflieger des Sattelgespannes war an einem Rad die Bremse komplett fest und lief heiß. Die Bremsscheibe glühte bereits feuerrot und erzeugte bei einer Temperaturmessung etwa 500 Grad Celsius.

Der betroffene Lkw-Fahrer war heilfroh über die Anhaltung. Er hatte den Defekt nicht bemerkt und wäre ohne den Hinweis der Polizei noch weiter gefahren. Dies hätte zu einem unbestimmten Zeitpunkt sicherlich zur Folge gehabt, dass sich die durch den Defekt erzeugte Wärme auf die übrigen Bauteile des betroffenen Rades übertragen hätte und letztlich einen Fahrzeugbrand ausgelöst worden wäre.

Pressemeldung der Verkehrspolizeiinspektion Traunstein/Dienstgruppe Mühldorf

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