Auf der A94 bei Mühldorf

Bundespolizei vereitelt sechs Schleusungen und 108 unerlaubte Einreisen

Mühldorf – Die Bundespolizei hat am Sonntag (28. Februar) auf der A94 bei Mühldorf die Einschleusung von vier serbischen Staatsangehörigen vereitelt und zwei tatverdächtige Schleuser festgenommen. 

Die Pressemeldung im Wortlaut:

Bundespolizisten kontrollierten am Sonntag um kurz nach Mitternacht an der A94 bei Mühldorf eine siebenköpfige Reisegruppe, die in einem Kleintransporter mit serbischer Zulassung unterwegs war. Während ein ungarischer Fahrzeuginsasse alle erforderlichen Dokumente dabeihatte, erkannten die Beamten sofort, dass bei den Corona-Tests seiner sechs serbischen Mitreisenden etwas nicht stimmte. Diese waren allesamt identisch und offensichtlich kopiert worden. Außerdem hatten die Serben teilweise gar kein Geld bzw. viel zu wenig Bares für den angeblichen Ausflug dabei.

Die Bundespolizei Mühldorf zeigte die sechs Serben wegen unerlaubter Einreise, unerlaubten Aufenthalts sowie Urkundenfälschung an und schickte sie nach Österreich zurück. Gegen zwei Männer wird zudem wegen Einschleusens von Ausländern ermittelt – sie hatten die Fahrt ersten Ermittlungen zufolge organisiert und den Transporter abwechselnd gelenkt.

Die Bundespolizeiinspektion Freilassing, dem das Bundespolizeirevier Mühldorf angehört, hat damit binnen sieben Tagen (24. Februar bis 2. März) sechs Schleusungen und 108 unerlaubte Einreisen vereitelt. Außerdem gingen den Grenzfahndern 14 per Haftbefehl gesuchte Reisende ins Netz.

Pressemeldung der Bundespolizei Freilassing

Rubriklistenbild: © Bundespolizei

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