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Viel Arbeit auf der A94

Autobahnpolizei Mühldorf beanstandet Kleintransporter bei Kontrollen

Reichlich zu tun hatten die Beamten der Autobahnpolizei Mühldorf. Wegen Verstößen gegen Lenk- und Ruhezeiten, Sonntagsfahrverbot, Pflichtversicherungsgesetz und anderes mehr wurden Bußgelder und Anzeigen fällig.

Die Pressemeldung im Wortlaut:

Mühldorf a. Inn - Am Sonntag, den 27.03.2022, gegen 14.30 Uhr, wurde durch Beamte der Autobahnpolizei Mühldorf ein 42-jähriger Kraftfahrer aus Ungarn mit seinem Kleintransporter Fiat an der Anschlussstelle Neuötting kontrolliert. Der Fahrer war im internationalen Güterverkehr tätig. Aufzeichnungen hinsichtlich seiner Lenk- und Ruhezeiten führte der Fahrer nur dürftig. Er wurde wegen Verstoßes gegen das Fahrpersonalgesetz zur Anzeige gebracht. Ein Bußgeld im dreistelligen Euro-Bereich war zudem die Folge.

Ein weiterer Kleintransporter Fiat, diesmal mit Anhänger, wurde am 27.03.2022, gegen 15.30 Uhr, an der Anschlussstelle Burghausen einer Kontrolle unterzogen. Am Steuer saß ein 34-jähriger Kraftfahrer aus Bosnien. Auf dem Beifahrersitz befand sich ein 37-jähriger Landsmann. Beide Personen führten gewerblich Umzüge von Deutschland nach Bosnien durch. Eine Ausnahmegenehmigung für den Transport konnte der angetroffene Fahrer nicht vorweisen. Er verstieß damit gegen das bestehende Fahrverbot für Lastkraftwagen mit Anhängern an einem Sonntag. Zudem führten beide Personen im Zwei-Fahrer-Betrieb keinerlei Aufzeichnungen hinsichtlich ihrer Lenktätigkeit. Der Fahrer wurde wegen Verstoßes gegen das Sonntagsfahrverbot und wegen Verstoßes gegen das Fahrpersonalgesetz zu Anzeige gebracht. Gegen den Beifahrer wurde ein Bußgeldverfahren nach dem Fahrpersonalgesetz eröffnet. Beide Personen durften an Ort und Stelle ein entsprechendes Bußgeld hinterlegen. Die Weiterfahrt wurde bis zum Ablauf des Fahrverbotes um 22.00 Uhr untersagt.

Am Samstag, den 26.03.2022, kurz nach Mitternacht, wurde durch Beamte der Autobahnpolizei Mühldorf ein 23-jähriger Kraftfahrer mit seinem Kleintransporter Fiat an der Anschlussstelle Waldkraiburg / Ampfing aus dem Verkehr gezogen. Bei der anschließenden Kontrolle stellte sich heraus, dass für das Fahrzeug seit geraumer Zeit keine gültige Zulassung mehr durch Rumänien bestand. Weiterhin war auch der Versicherungsschutz, so die weiteren Überprüfungen, abgelaufen. Und auch mit den zulässigen Lenkzeiten nahm es der Fahrer, der gewerblich unterwegs war, nicht allzu genau. Der Rumäne wurde wegen Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz, wegen Verstoßes gegen das Fahrpersonalgesetz und anderer Delikte zur Strafanzeige gebracht. Die Weiterfahrt mit seinem Kleintransporter wurde ihm untersagt.

Einem weiteren Kraftfahrer aus Rumänien, der am Montag, den 28.03.2022, gegen 02.00 Uhr, mit seinem Kleintransporter Fiat an der Anschlussstelle Mühldorf-Nord einer Kontrolle unterzogen worden war, wurde ebenfalls die Weiterfahrt untersagt. Diesmal aus Gründen des Umweltschutzes und der Verkehrssicherheit. Das Fahrzeug zeigte während der vorangegangenen Fahrt auf der BAB A 94 eine starke Rauchentwicklung auf, so dass es teilweise zu Sichtbehinderungen für den nachfolgenden Verkehr kam. Ursache hierfür war wohl ein Defekt an der Kraftstoffeinspritzung. Der Rumäne im Alter von 21 Jahren wurde mit einem Bußgeld im dreistelligen Euro-Bereich belegt. Er darf sich nun um eine Reparatur seines Fahrzeugs bemühen.

Pressemeldung der Autobahnpolizeistation Mühldorf a. Inn

Rubriklistenbild: © Jonas Güttler

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