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Kontrolle an der A94 bei Mühldorf am Inn

Volltreffer: Drei illegal eingereiste Jugendliche und ein Schleuser gefasst

Burghauser Grenzpolizisten interessierten sich am Sonntagnachmittag am Autohof Frixing an der A94 für ein französisches Auto.

A94/Mühldorf - In dem Peugeot befanden sich vier Personen: der 39-jährige algerische Fahrer und drei minderjährige Marokkaner beziehungsweise Algerier. Fahrer und Beifahrer, beide in Frankreich wohnhaft, waren letzten Freitag in Deutschland eingereist. Auf dem Rücksitz des Autos befanden sich zwei ohne jegliche Papiere und damit illegal eingereiste Jugendliche, von denen der 17-jährige Algerier in Frankreich als vermisst gemeldet war.

Der Fahrer zeigte ungültige Fahrzeugpapiere vor, was ihm eine Anzeige der Grenzpolizei wegen Vergehens gegen das Pflichtversicherungsgesetz und Abgabenordnung einbrachte. Zudem muss sich der 39-Jährige wegen seines eigenen Vergehens gegen das Aufenthaltsgesetz sowie Beihilfe zur unerlaubten Einreise verantworten. Der Beifahrer erwies sich als besonders interessanter Treffer: Der junge Mann zeigte einen total gefälschten französischen Pass vor, der ihn als 17 Jahre alten Jugendlichen auswies.

Die Ermittlungen der Grenzpolizei ergaben allerdings ein anderes Bild, denn der Marokkaner war im Polizeisystem gut bekannt. Der offenbar bereits 24-Jährige wurde von der Staatsanwaltschaft Stade wegen eines laufenden Verfahrens wegen Körperverletzung gesucht. Die Justiz in Bremen ermittelte gegen ihn wegen verschiedener Delikte und die Staatsanwaltschaft Hamburg hatte den Marokkaner wegen illegalen Aufenthaltes zur Aufenthaltsermittlung ausgeschrieben.

Die Burghauser Fahnder legten noch Anzeigen wegen Urkundenfälschung und Vergehen gegen das Aufenthaltsgesetz obenauf. Der 24-Jährige wurde nach seiner Vernehmung per Dolmetscher in Richtung Erstaufnahmeeinrichtung in München entlassen, da er Asyl beantragen wollte. Die beiden tatsächlich Minderjährigen nahm das Jugendamt Mühldorf in Obhut.

Pressemitteilung Grenzpolizeistation Burghausen

Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa | Roland Weihrauch

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