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Eine Person in Kofferraum gepfercht

Bundespolizei stoppt zwei mutmaßliche Schleuser auf A94 bei Mühldorf am Inn

Fahnder der Bundespolizei stoppten einen mutmaßlichen Schleuser auf der A94 bei Mühldorf am Inn. Eine Person fand nur noch im Kofferraum des Autos Platz.
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Fahnder der Bundespolizei stoppten einen mutmaßlichen Schleuser auf der A94 bei Mühldorf am Inn. Eine Person fand nur noch im Kofferraum des Autos Platz.

Am verlängerten Wochenende (6. bis 8. Januar) hat die Bundespolizei in zwei Fällen Ermittlungen wegen Einschleusens von Ausländern aufgenommen. Die mutmaßlichen Menschenschlepper wurden unabhängig voneinander bei Grenzkontrollen im Bereich Mühldorf festgestellt und befinden sich mittlerweile in Untersuchungshaft.

Die Pressemitteilung im Wortlaut:

Mühldorf am Inn – Am Samstagmorgen wollten Einsatzkräfte der Bundespolizeiinspektion Freilassing auf der A94 ein aus Österreich einreisendes Fahrzeug kontrollieren. Der Fahrer des Autos mit polnischer Zulassung reagierte zunächst nicht auf die Anhaltesignale der Polizei und versuchte so der Kontrolle zu entkommen.

Erst an der Anschlussstelle Mühldorf Nord stoppte er sein Fahrzeug unmittelbar nach der Abfahrt. Ausweisen konnte sich lediglich der Fahrer, ein 28-jähriger Ukrainer. Seine Begleiter, vier türkische Staatsangehörige, konnten den Bundespolizisten weder einen Reisepass, noch einen Aufenthaltstitel oder ein Visum vorlegen.

Sie wurden wegen ihrer illegalen Einreise, der 28-jährige Fahrzeugführer wegen Einschleusens angezeigt. Er wurde nach der polizeilichen Sachbearbeitung dem Ermittlungsrichter vorgeführt und sitzt nun in Untersuchungshaft. Drei der türkischen Migranten äußerten ein Asylgesuch und wurden einer Erstaufnahmeeinrichtung zugeleitet. Der Vierte soll in sein Heimatland abgeschoben werden.

Weitere mutmaßliche Schleusung wenig später aufgedeckt

Nur kurze Zeit später fiel den Bundespolizisten auf selber Strecke ein Auto mit tschechischem Kennzeichen auf. Und auch bei der Kontrolle dieses Fahrzeugs erwies sich die Intuition der Fahnder als richtig. Im Fahrzeug befanden sich sieben Personen, von denen sich lediglich der Fahrer, ein 26-jähriger Ukrainer, ausweisen konnte.

Er beförderte sechs syrische Staatsangehörige, davon einen nicht angeschnallt auf der Rücksitzbank und einen im Kofferraum. Diese konnten die nötigen Grenzübertrittspapiere nicht vorweisen. Dass das Auto damit vollkommen überbesetzt war, hielt den Ukrainer wohl ebenso wenig vom Fahren ab, wie die Tatsache, dass er keine Fahrerlaubnis besaß. Den aufgefundenen Führerschein enttarnten die Beamten als Fälschung.

Die Bundespolizeiinspektion Freilassing ermittelt deshalb wegen des Verdachts des Einschleusens von Ausländern unter lebensgefährdender Behandlung, Verschaffen falscher amtlicher Ausweise sowie Fahren ohne Fahrerlaubnis gegen den mutmaßlichen Menschenschlepper. Auch er wurde dem Ermittlungsrichter vorgeführt und sitzt nun in Untersuchungshaft.

Seine Begleiter müssen sich wegen des Verdachts der unerlaubten Einreise sowie des unerlaubten Aufenthalts verantworten. Drei von ihnen wurden an eine Erstaufnahmeeinrichtung weitergeleitet, die anderen drei sollen nach Österreich zurückgeschoben werden.

Pressemitteilung Bundespolizeiinspektion Freilassing

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