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Mit 2,4 Promille plötzlich gestolpert

Mann stürzt am Mühldorfer Bahnhof ins Gleis – Bundespolizisten werden zu Lebensrettern

Beamte der Bundespolizei haben am Mittwochnachmittag (2. November) einen völlig betrunkenen 33-Jährigen aus dem Gleisbereich des Bahnhofs Mühldorf gezogen und ihm so vermutlich das Leben gerettet.

Die Mitteilung im Wortlaut:

Mühldorf am Inn – Zuvor meldete ein Zugbegleiter, dass sich im Zug nach Mühldorf eine vierköpfige Gruppe junger, alkoholisierter Männer befindet, die sich ungebührlich verhalten und sich darüber hinaus weigern würden, die Fahrscheine vorzuzeigen.

Am Bahnhof Mühldorf konnten Einsatzkräfte des dortigen Bundespolizeireviers die vier ukrainischen Staatsangehörigen zunächst beruhigen und letztlich zeigten diese auch die notwendigen Fahrscheine vor. Da sie angaben, keine weiteren Reiseabsichten zu haben, begleiteten die Beamten die Gruppe anschließend vom Bahnhofsgelände.

Bundespolizisten werden zu Lebensrettern

Einer der Männer kam dennoch nach kurzer Zeit zurück. Die noch vor Ort befindliche Polizeistreife konnte aus einiger Entfernung beobachten, wie der Mann plötzlich stolperte und vom Bahnsteig ins Gleisbett stürzte. Dort blieb er so lange liegen, bis die herbeigeeilten Beamten den völlig betrunkenen Mann aus dem Gleisbereich zogen.

Satte 2,42 Promille Atemalkohol

Zu seinem eigenen Schutz nahmen die Bundespolizisten den Mann in Gewahrsam, brachten ihn aufs Revier und verständigten den Rettungsdienst. Auf der Dienststelle scheiterte der 33-Jährige zunächst einige Male am Atemalkoholtestgerät, blies schlussendlich jedoch 2,42 Promille.

Der Mann hatte sich bei dem Gleissturz laut Rettungsdienst keinerlei Verletzungen zugezogen, wobei vor allem der Umstand, dass zu diesem Zeitpunkt kein Zug einfuhr sein großes Glück war. Um sicherzustellen, dass der Betrunkene sich nicht erneut selbst gefährdet, verbringt er nun die Zeit bis zu seiner Ausnüchterung auf dem Polizeirevier.

Pressemitteilung Bundespolizeiinspektion Freilassing

Rubriklistenbild: © Bundespolizei

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