Zur Feier des Heiligen Josef

FDP-Bundestagsabgeordnete Sandra Bubendorfer-Licht lädt in Mühldorf zum Josefi-Umtrunk ein

Josefi-Umtrunk zu Ehren des Hauspatrons: Eine Figur des
Heiligen Josef mit dem Jesukind steht im Flur des liberalen Bürgerbüros am Mühldorfer Stadtplatz 55
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Josefi-Umtrunk zu Ehren des Hauspatrons: Eine Figur des Heiligen Josef mit dem Jesukind steht im Flur des liberalen Bürgerbüros am Mühldorfer Stadtplatz 55

Auch wenn es heutzutage kein Feiertag mehr ist - am Josefstag gibt es in Bayern klassisch den Josefi-Umtrunk. Zu diesen Anlass lädt die Bundestagsabgeordnete der FDP, Sandra Bubendorfer-Licht, am Freitag (19. März) zu einer corona-konformen Feier ein.

Die Mitteilung im Wortlaut:

Mühldorf/Altötting – Bayerischer Brauch am Josefstag: Alle, die mit Vornamen Josef, Sepp, Josefa, Youssef, Giuseppe, Josefine, Joschka oder Josipa heissen, lädt die FDP-Bundestagsabgeordnete Sandra Bubendorfer-Licht zu einem Josefi-Umtrunk ein. Wer am Freitag, 19. März 2021, zwischen 9 und 13 Uhr, im liberalen Bürgerbüro am Mühldorfer Stadtplatz 55 vorbeischaut, erhält – coronabedingt auch kontaktlos – ein Freigetränk.

Die Verbindung zum Heiligen Josef kommt nicht von ungefähr: Der Schutzpatron des Bürgerhauses am Mühldorfer Stadtplatz thront im ersten Stock in einer Nische auf dem Flur. Hinter einer Glasscheibe steht die etwa 70 Zentimeter hohe Figur mit dem Jesukind auf dem Arm.

Hausherr Erich Rambold (83) erzählt aus der Familiengeschichte, wie der Josef zum Schutzpatron geworden ist. Sein Urgroßvater Albert Rambold habe 1865 das Haus am Stadtplatz erworben. Sein Großvater Josef Rambold, der von 1872 bis 1935 gelebt hat, habe die Figur kurz nach seiner Heirat um 1900 in der Nische aufgestellt, weiß der ehemalige Mühldorfer Landrat zu berichten. Im Haus habe die Familie bis 1942 eine Bank betrieben, bis 1968 ein Kolonial- und Textilwarengeschäft.

Der Josefi-Tag, benannt nach dem heiligen Josef von Nazareth und Mann der Gottesmutter Maria, war bis ins Jahr 1968 ein bayernweiter Feiertag. Der Name Josef kommt aus dem Hebräischen und bedeutet: Gott möge hinzufügen. Der Zimmermann soll der Legende nach bereits sehr alt gewesen sein, als er sich mit Maria vermählte.

In vielen Regionen Altbayerns und Schwaben gilt Josef als meist verehrter Heiliger. So zählt er als Patron der Ehepaare und Familien, der Kinder, Jugendlichen und Waisen, der Jungfräulichkeit und sogar als Kämpfer gegen den Kommunismus. Es verehren ihn Arbeiter, Handwerker, Zimmerleute, Totengräber, Erzieher, Reisende, Verbannte und Sterbende.

Als Gerücht bezeichnet es die liberale Bundestagsabgeordnete Sandra Bubendorfer-Licht, dass die 1972 gegründete „Königlich Bayerische Josefspartei“ mehr Mitglieder als die Liberalen im Freistaat habe. Dem einzigen politischen Ziel der Partei – die Wiederverankerung eines Feiertags an Josefi - kann sich die Liberale Innenpolitikerin durchaus anschließen.

Aber auch in den Reihen der FDP gab es einen bedeutenden Josef: So erinnert Sandra Bubendorfer-Licht an den legendären Josef Ertl, der von 1969 bis 1983 als Bundeslandwirtschaftsminister wirkte. Der 1925 im oberbayerischen Murnau geborene Ertl starb 2000. Mit dem Josefi-Tag verbindet die liberale Abgeordnete aus Ampfing einen jahreszeitlichen Ausblick auf das Frühjahr: „Wenn’s erst einmal Josefi is’, so endet auch der Winter g’wiss.“ Hoffnung macht ihr der Spruch: „Ein schöner Josefstag ein gutes Jahr verheißen mag.“

Pressemitteilung Sandra Bubendorfer-Licht MdB (FDP)

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