Tier in Mittergars musste eingeschläfert werden

Marder schleppte Totschlagfalle wohl mehrere Tage herum

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Mittergars - Dass sich ein Marder in einem Gartenzaun verfangen habe und zudem noch mit einer Pfote in einer Schlagfalle hänge, wurde am 26. Juni  von einer Bewohnerin des Gaßl`s in Mittergars der Polizei mitgeteilt. 

Wie die Ermittlungen vor Ort ergaben, hatte offenbar ein bislang unbekannter Fallensteller eine sogenannte Totschlagfalle in der näheren Umgebung des Fundortes aufgestellt, um damit vermutlich Marder zu töten. 

Aufgrund unsachgemäßer Bedienung verfing sich der Marder aber nur mit der rechten Vorderpfote in dem Abzugseisen und schleppte sich dann mitsamt der Falle fort. Vermutlich schleppte das Tier die Falle bereits 1-2 Tage lang mit sich herum. Von einem hinzugezogenen Tierarzt wurde der Marder dann aufgrund seiner Verletzungen eingeschläfert. 

Von der Polizei wurde ein Ermittlungsverfahren wegen eines Vergehens der Jagdwilderei und des Verstoßes gegen das Jagd- und Tierschutzgesetz eingeleitet, da eine Jagdausübung auf Marder wie in der vorstehend beschriebenen Weise sowohl jagd- als auch tierschutzrechtlich verboten ist. 

Wer Hinweise zur Herkunft der Falle beziehungsweise zu deren Aufsteller geben kann, wird um Meldung bei der Haager Polizeidienststelle unter 08072/9182-0 gebeten.

Pressemitteilung Polizeistation Haag in Oberbayern

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