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Auf der A94 bei Mettenheim

Treffer für die Polizei: Erst Reifenpanne, dann Haftbefehl

Am Freitagmorgen (28. Mai) kontrollierte die Autobahnpolizei Mühldorf einen liegen gebliebenen Lkw. Beim Fahrer stellte sich schließlich heraus, das er gesucht wird.

Die Mitteilung der Polizei im Wortlaut:

Mettenheim/A94 - In den frühen Morgenstunden des 28. Mai hatte ein 41-jähriger weißrussischer Lkw-Fahrer auf der A94 in Fahrtrichtung München eine Reifenpanne an seinem Sattelzuggespann, welche ihm noch zum Verhängnis werden sollte. Sein nicht mehr fahrbereites Gefährt stellte er nur schlecht abgesichert, teils noch in die Fahrbahn ragend, am Pannenstreifen ab, sodass auch bald eine Streife der Autobahnpolizeistation Mühldorf auf den Lkw aufmerksam wurde.

Die Beamten organisierten zunächst eine ordnungsgemäße Absicherung durch die Autobahnmeisterei und ließen die rechte Spur sperren. Ein Pannendienst wurde ebenfalls verständigt. Bei einer routinemäßigen Überprüfung des Fahrzeugführers ergab sich schließlich einen Fahndungstreffer. Aufgrund eines Verkehrsdelikts aus dem Jahre 2019 lag bei der Staatsanwaltschaft Limburg gegen den Mann noch ein offener Haftbefehl vor. Mit einer Zahlung von knapp 1800 Euro konnte der Weißrusse die Ersatzfreiheitsstrafe von 30 Tagen abwenden und die Fahrt mit einem zwischenzeitlich gewechselten Reifen wieder fortsetzten.

Pressebericht Autobahnpolizeistation Mühldorf 

Rubriklistenbild: © Jonas Güttler/dpa

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