Von der Autobahn in den Knast

Marktl am Inn - Ein festgenommener Slowake hat sich vergeblich auf die Hilfe von Freunden verlassen. Nach seiner Festnahme auf der A94 wanderte er ins Gefängnis weiter:

Die Burghauser Schleierfahnder unterbrachen jäh die Fahrt eines Slowaken auf der A94 Richtung München: Auf Höhe Marktl blinkte bei der Kontrolle der vier Insassen des slowakischen Peugeot der Fahndungscomputer der Polizei rot auf. Ein mitfahrender Slowake, wohnhaft in Pforzheim, wurde von der dortigen Staatsanwaltschaft per Haftbefehl gesucht. Er war wegen Trunkenheit im Verkehr zu einer empfindlichen Geldstrafe, ersatzweise 35 Tage Freiheitsstrafe, verurteilt worden.

Leider konnten auch die drei Mitfahrer dem bargeldlosen Slowaken nicht mit der erforderlichen Geldsumme aushelfen. Nach stundenlangem Warten in einer Polizeizelle tauchte auch der vermeintlich rettende Bargeldüberbringer aus Pforzheim nicht auf, so dass die Schleierfahnder den Inhaftierten an die Justizvollzugsanstalt Mühldorf zum Absitzen der Freiheitsstrafe übergaben.

Pressemitteilung Polizeistation Fahndung Burghausen

Rubriklistenbild: © dpa

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