Burghauser Schleierfahnder auf der Autobahn

Serbin entging knapp dem Gefängnis

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Marktl - Bei der Kontrolle eines Nachtbusses landeten Schleierfahnder einen Treffer. An Bord befand sich eine 40-jährige Serbin, die von der Staatsanwaltschaft gesucht wurde.

Die Einreise nach Deutschland um eine Bekannte in Frankfurt zu besuchen war keine kluge Idee einer 40-jährigen Serbin: die Burghauser Schleierfahnder kontrollierten an der A94 bei Marktl mitten in der Nacht den serbischen Linienbus, in dem sich die Frau als Mitreisende befand.

Die Staatsanwaltschaft Heidelberg hatte die Serbin wegen Verstoßes gegen die Abgabenordnung zu einer sehr hohen Geldstrafe verurteilt. Die Schleierfahnder vollstreckten den Haftbefehl. Allerdings konnte die 40-jährige die erforderliche Summe nicht an Ort und Stelle aufbringen. Sie kontaktierte ihre Tante in Hessen, die im Laufe des Vormittages den Betrag auslegte.

Damit half die Verwandte der Serbin aus einer erheblichen Klemme, denn bei Nichtbezahlung der Geldstrafe drohten der Verurteilten 180 Tage Ersatzfreiheitsstrafe. So aber konnte die Serbin ihre Reise nach Frankfurt per Zug weiter fortsetzen.

Pressemeldung der Polizeistation Fahndung Burghausen

Rubriklistenbild: © dpa Picture alliance

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