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Kettensägen-Angreifer Franz W. ist gefasst!

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Wilde Verfolgungsjagd auf Roller

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Burgkirchen - Pech gehabt! Sein lauter Auspuff wurde einem Rollerfahrer und seinem Sozius in Burgkirchen zum Verhängnis. Die Polizei schnappte die beiden.

Am vergangenen Montag wurden gegen 18 Uhr Beamte des Einsatzzugs Traunstein in Burgkirchen, Max-Planck-Platz, auf einen Rollerfahrer aufmerksam. Das mit zwei Personen besetzte Kleinkraftrad fiel akkustisch durch laute Auspuffgeräusche auf. Als die Jugendlichen die Polizeibeamten erkannten, flüchteten sie unerkannt über den Radweg der Europabrücke in Richtung Holzen, ohne dass sie angehalten werden konnten.

Um eine Gefährdung der Spaziergänger und Radfahrer zu vermeiden, wurde zunächst auf eine Verfolgung verzichtet. Im weiteren Verlauf der Fahndung konnte das Duo auf dem Planetenweg in Richtung Höresham/Hirten angetroffen werden, als sie gerade eine Raucherpause einlegten.

Wieder stiegen die beiden auf den Roller auf und flüchteten trotz deutlicher Anhaltesignale. Um unerkannt entkommen zu können, riss der Sozius das aufgesteckte Versicherungkennzeichen ab. Nach einigen 100 Metern musste das Duo jedoch ihre rasante Fahrt von rund 60 km/h aufgrund eines technischen Defektes abbrechen.

Nach achtlosem Wegwerfen des Rollers ging die Flucht zu Fuß in verschiedene Richtungen weiter, jedoch konnten beide von den Beamten nach kurzer Strecke im Wald gestellt und festgenommen werden. Mehrere Gründe konnten die Polizisten vor Ort für das leichtsinnige Verhalten des 18-jährigen Fahrers feststellen. Zum einem erhärtete sich nach einem Urintest der Verdacht, dass der Auszubildende unter dem Einfluß von Betäubungsmittel stand.

Zum anderen besaß der Heranwachsende keinen Führerschein. Dieser wurde ihm im letzten Jahr aufgrund einer Trunkenheitsfahrt mit dem gleichen Roller durch die gleichen Beamten sichergestellt. Ferner bestückte er seinen Roller mit einem abgelaufenen Versicherungskennzeichen aus dem Jahre 2007, der aufgrund der grünen Schrift eine aktuelle Versicherung vortäuschen sollte. Eine aktuelle Versicherung bestand nicht.

Bei dem Sozius handelte es sich um den 16-jährigen Bruder des Fahrers, der ebenfalls mehrfach einschlägig polizeibekannt ist. Der Fahrer wurde nach einer Blutentnahme zusammen mit seinem jüngeren Bruder der verständigten Mutter übergeben. Nachdem dies die insgesamt die 3. Fahrt unter dem Einfluss von Alkohol und berauschender Mittel war, wurde durch die Beamten der Roller zur Gefahrenabwehr sichergestellt und auf Kosten des Fahrers abgeschleppt.

Dieser wird nach polizeirechtlichen Vorschriften verwertet. Wegen diversen strafrechtlichen Vorwürfen wie Trunkenheit im Straßenverkehr, Fahren ohne Fahrerlaubnis, Kennzeichenmißbrauch, Vergehen gegen das Pflichtversicherungsgesetz wird sich der Heranwachsende vor einem Amtsgericht verantworten müssen.

Pressemeldung OED Traunstein

Rubriklistenbild: © pa

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