Polizeieinsatz auf der A94 bei Heldenstein

Betrunkener hinterlässt Trümmerfeld 

Heldenstein - Ein 68-jähriger Autofahrer hätte sein Auto wohl besser stehen gelassen. Stattdessen richtete er auf der A94 ein Chaos an:

Am Samstag, den 10. März, gegen 16.15 Uhr, fuhr ein 67-jähriger Münchner mit seinem Kleintransporter auf der A94 in Richtung München und fuhr am Autobahnende bei Heldenstein mehrere Warnbaken um, die vor dem Ende des linken Fahrstreifens warnen sollen. 

Der Rentner fuhr aber nach dem erheblichen Anstoß weiter, ohne sich um den Unfallschaden zu kümmern.Die Autobahnpolizei Mühldorf stellte kurz darauf während der Streife das Trümmerfeld an der Unfallstelle fest und fand zudem mehrere Fahrzeugteile des Kleintransporters, wodurch man wusste, um welches Fahrzeug es sich handelte. 

Eine sofortige Fahndung brachte den Erfolg und das beschädigte Fahrzeug wurde im Bereich Heldenstein aufgefunden. Auch der Fahrer war noch vor Ort. Dabei wurde auch klar, warum der Unfallverursacher nicht mehr an der Unfallstelle war. Ein Alkotest ergab nämlich einen Wert weiterüber 1,1 Promille. Daraufhin wurde eine Blutentnahme durchgeführt und der Führerschein wurde sichergestellt. Den Fahrer erwartet nun eine Strafanzeige wegen Trunkenheit im Verkehr, Unerlaubtem Entfernen vom Unfallort und ein längerer Entzug der Fahrerlaubnis.

Pressemeldung der Verkehrspolizeiinspektion Traunstein

Rubriklistenbild: © dpa Symbolbild)

Zurück zur Übersicht: Polizei

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser