Großbrand auf landwirtschaftlichem Anwesen

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Dorfen - Mindestens 1 Million Euro Sachschaden und ca. 600 verendete Schweine und Rinder sind die Bilanz eines Brandes auf einem landwirtschaftlichen Anwesen am Morgen des 25. Dezember.

Die Mitteilung über den Brand eines landwirtschaftlichen Anwesens im Gemeindegebiet Sankt Wolfgang ging am 25.12.2011 kurz vor ein Uhr morgens bei der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Oberbayern Nord ein. Die von der Rettungsleitstelle alarmierten Feuerwehren und die Einsatzkräfte der Polizeiinspektion Dorfen mussten bei ihrem Eintreffen an dem Brandort feststellen, dass mehrere aneinander gebaute Stallungsgebäude und eine Lagerhalle des südöstlich von Armstorf gelegenen Aussiedlerhofes bereits im Vollbrand standen.

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In den betroffenen Stallungen wurden von dem Landwirt rund 1200 Schweine und etwa 150 Rinder gehalten. Dem Bauern war es nach Entdeckung des Brands zusammen mit der Feuerwehr gelungen die meisten Rinder und etwa die Hälfte der Schweine aus den Stallungen zu verbringen. Nach derzeitigem Stand kam jedoch für mindestens 600 Schweine und etwa 10 Kälber jede Hilfe zu spät. Sie wurden ein Opfer der Flammen bzw. verendeten an den entstandenen Rauchgasen. Große Mühe bereitete den Helfern das Einfangen der frei herumlaufenden Schweine und Rinder. Zeitweise bestand die Gefahr, dass diese auf die nur wenige hundert Meter entfernte B 15 laufen würden. Inzwischen konnte der Großteil der verbliebenen Tiere dank zahlreicher Rettungskräfte, freiwilligen Helfern und Unterstützungskräften benachbarter Polizeidienststellen eingefangen werden. Die Tiere sollen nun auf benachbarten Bauernhöfen untergebracht werden.

Die aneinander gebauten Schweine- und Rinderställe, sowie ein Getreidespeicher brannten nahezu vollständig aus. Auch ein unmittelbar angebautes Wohngebäude war von den Flammen betroffen. Durch das schnelle Eingreifen der rund 100 Feuerwehrleute aus den umliegenden Orten konnte ein Vollbrand des Wohnhauses jedoch vermieden werden. Die Löscharbeiten dauern voraussichtlich bis in die Morgenstunden an. Insgesamt muss der entstandene Brandschaden nach ersten vorsichtigen Schätzungen auf mindestens eine Million Euro beziffert werden. Personen wurden nach derzeitigem Stand nicht verletzt.

Die Ermittlungen zur Brandursache wurden von der Kriminalpolizei Erding übernommen. Noch können keine Aussagen zur Brandursache getroffen werden. Die Brandfahnder werden, sobald die Brandstelle betretbar ist, die Untersuchungen dort fortsetzen.

Pressemeldung Polizeipräsidium Oberbayern Nord

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