Hinter Kleiderschrank versteckt

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Mühldorf - Beamte der Zivilen Einsatzgruppe spürten am Montag zwei mit Haftbefehl gesuchte Personen in Mühldorf in ihrer Wohnung auf. Ihre Verstecke waren nicht sehr clever.

Beamte der Zivilen Einsatzgruppe des Präsidiums Oberbayern-Süd spürten die beiden Deutschen am Montag in deren Wohnungen auf und nahmen sie fest. Dabei versuchten die Beiden, unabhängig von einander, sich der Festnahme durch ein geeignetes Versteck zu entziehen.

Ein 31-Jähriger, der noch vier Monate Freiheitsstrafe wegen eines Verkehrsdeliktes “abzusitzen” hatte, versteckte sich im Kinderzimmer seiner Wohnung hinter einem Kleiderschrank, wobei er sich noch eine Decke überstülpte, um ja nicht aufzufallen.

Offenbar die gleiche Idee hatte dann ein 27-Jähriger, der sich in der Wohnung der Eltern ebenfalls hinter einem Kleiderschrank vor der drohenden Festnahme verstecken wollte. Gegen ihn bestand noch ein Haftbefehl von 40 Tagen Restfreiheitsstrafe, der aber gegen eine Zahlung von knapp 1300 Euro außer Vollzug gesetzt werden konnte. Der Arbeitgeber des Mannes hatte offenbar ein Einsehen und streckte ihm die geforderte Summe vor, so dass er nach Zahlung wieder auf freien Fuß gesetzt werden konnte.

Dagegen muss der 31-Jährige wohl oder übel seine Freiheitsstrafe ableisten.

Pressemeldung OED Traunstein

Rubriklistenbild: © dpa

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