Jagdwilderei in Mittergars?

Gars - Schon am Samstag hörte ein Jagdpächter einen Schuss in seinem Revier, dachte sich aber nichts dabei. Doch am Montag entdeckte er ein durch einen Schuss erlegtes Reh.

Ein Fall von Jagdwilderei ereignete sich vermutlich am Samstag, dem 4. Mai, abends im Jagdrevier Mittergars-Ost. Dort hat der zuständige Jagdpächter abends gegen 20.30 Uhr einen Schuss gehört, der aus dem östlichen Revierteil kam. Er dachte sich aber zunächst nicht viel dabei, da er den Schuss einem angrenzenden Revierinhaber zuordnete.

Am Montag, dem 6. Mai wurde dann am Fahrbahnrand der Kreisstraße Mü 45 ein einjähriger Rehbock gefunden, der offenbar mit einem Jagdgewehr mit einem Leberschuss erlegt worden war. Ein deutlicher Ein- und Ausschuss war am Tierkörper zu erkennen. Vermutlich wurde auf den Bock aus ca. 80 Meter östlich des Auffindeortes geschossen.

Es ist davon auszugehen, dass der Wilderer den Rehbock zwar noch beschossen hat, aber diesen dann wegen der einsetzenden Dunkelheit evtl. nicht mehr fand und auch in den nächsten Tagen nicht mehr danach gesucht hat. Die Polizeistation Haag hat diesbezüglich die Ermittlungen aufgenommen.

Pressemeldung Polizeistation Haag in Oberbayern

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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