Rauchmelder rettet Seniorin in Altötting wohl das Leben

Frau (84) schläft ein ohne die Herdplatte auszumachen - Nachbarn alarmieren Feuerwehr

Am 13. April alarmierten Nachbarn einer Anwohnerin die Feuerwehr, weil sie den Rauchmelder hörten. Die Frau schlief derweil weiter. Sie hatte ein Geschirrtuch auf dem angeschalteten Herd liegen gelassen. Sie wurde mit einer leichten Rauchvergiftung ins Krankenhaus gebracht.

Die Mitteilung im Wortlaut:

Altötting - Am Dienstag, 13. April, 21.45 Uhr, wurde die Feuerwehr Altötting zu einem Mehrfamilienhaus am Anorganaplatz gerufen. Bewohner des Hauses hatten das akustische Signal eines Rauchmelders in der Nachbarwohnung bemerkt.

Eine 84-jährige Frau hatte eine Herdplatte nicht ausgeschaltet. Auf dieser Herdplatte waren ein Holzbrett und ein Geschirrtuch abgelegt. Die Gegenstände gerieten in Brand und erzeugten starken Rauch in der Wohnung. Der Rauchmelder wurde aktiviert.

Die Bewohnerin hatte sich bereits schlafen gelegt. Sie bemerkte weder den Rauch noch das akustische Alarmsignal ihres Rauchmelders. Die alarmierten Feuerwehrmänner unter Atemschutz verschafften sich Zutritt zu der Wohnung und konnten die noch schlafende Frau aus ihrer Wohnung retten und dem Rettungsdienst übergeben.

Die Feuerwehr brachte das Brandgut aus der Wohnung und belüftete die Wohnung. In der Wohnung entstand kein Sachschaden.

Die Wohnungsinhaberin wurde mit einer leichten Rauchvergiftung in der Kreisklinik Altötting aufgenommen. Neben dem Rettungsdienst und der Polizei, war die Feuerwehr Altötting mit 22 Einsatzkräften im Einsatz.

Pressemitteilung Polizeiinspektion Altötting

Rubriklistenbild: © Julian Stratenschulte

Kommentare