Flugunfall in Ampfing

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Ampfing - Ein einmotoriges Sportflugzeuges der Marke Cessna stürzte heute Nachmittag am Flugplatz Ampfing in einen Seitenarm des Flusses Isen.

Beide Insassen, Vater und Sohn, überlebten den Absturz mit leichten bis mittelschweren Verletzungen.

Nach den vorliegenden Erkenntnissen war die Cessna besetzt mit zwei Personen, gegen 15.30 Uhr, von einem Rundflug im Raum München zum Flugplatz in Ampfing zurückgekehrt. Der 63-jährige Pilot, aus dem Raum Dachau, der gemeinsam mit seinem 24-jährigen im Landkreis Mühldorf lebenden Sohn in der Maschine saß, landete zunächst auf dem Flugplatz, um dann erneut durchzustarten. Dieses Flugmanöver war mit dem Tower abgesprochen. Beim erneuten Start verlor der Motor aus noch ungeklärter Ursache Leistung und setzte dann völlig aus.

Die Cessna stürzte unweit der Start- und Landebahn in einen Seitenarm der Isen und blieb dort völlig demoliert liegen. Beide Insassen konnten das im Wasser liegende Flugzeug aus eigener Kraft verlassen. Polizeibeamte der Polizeiinspektion Mühldorf und zahlreiche Rettungskräfte eilten zum Unglücksort. Die beiden Flugzeuginsassen wurden ärztlich versorgt und zur Beobachtung ins Krankenhaus eingeliefert.

Das Flugzeugwrack wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Traunstein sichergestellt. Der Flugunfallsachbearbeiter der Polizeiinspektion Waldkraiburg und ein Sachverständiger des Bundesamtes für Flugunfalluntersuchung haben vor Ort die Ermittlungen zur Klärung der Absturzursache aufgenommen. Die Bergung der Cessna ist noch für heute Samstagbend vorgesehen. Der Sachschaden beträgt nach ersten Schätzungen rund 25.000 Euro.

Pressemeldung Polizei Oberbayern Süd

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