Falscher "Belgier" entlarvt

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Burgkirchen - Die Schleierfahndung Burghausen konnte am Montagnachmitag einen falschen "Belgier" stoppen:

Beamte der Schleierfahndung Burghausen kontrollierten am Montagnachmittag, des 19. Septembers, in Burgkirchen die Insassen eines Pkw mit Hamburger Zulassung. Dabei händigte ihnen ein Mitfahrer eine belgische Identitätskarte aus. Die Beamten erkannten schnell, dass es sich bei dem Dokument um eine Totalfälschung handelte und nahmen den "Belgier" vorläufig fest. Erst durch längeres Zureden konnte der 29-Jährige dazu bewegt werden, seine tatsächlichen Personalien preiszugeben.

Es stellte sich in der Folge der Ermittlungen heraus, dass es sich bei ihm um einen bulgarischen Staatsangehörigen handelte, der durch das gefälschte belgische Dokument die für Bulgaren in Deutschland noch bestehende Arbeitserlaubnispflicht umgehen wollte. Mit der Totalfälschung hatte er sich mittlerweile bei der Hansestadt Stade angemeldet und wurde auch bei seinem Arbeitgeber mit den Falschpersonalien geführt. Nachdem er seine wahre Identität mittels seines echten bulgarischen Passes nachweisen konnte, wurde er nach Hinterlegung einer empfindlichen Sicherheitsleistung wieder entlassen.

Die Schleierfahnder ermitteln jetzt gegen den Bulgaren wegen Urkundenfälschung und Mittelbarer Falschbeurkundung.

Pressemitteilung Polizeistation Fahndung Burghausen

Rubriklistenbild: © dpa

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