Kontrolle auf der A94 bei Erharting

Ungereimtheiten geben Beamten Rätsel auf: Porsche wurde „neu zusammengesetzt“

Am 8. Februar machte die Polizei eine kuriose Entdeckung, als sie den Porsche eines 25-Jährigen untersuchte.

Die Mitteilung der Polizei im Wortlaut:


Burghausen - Montag kurz vor Mitternacht übernahmen die Burghauser Grenzpolizisten von der Bundespolizei einen interessanten Fall: An der A94 bei Erharting nahmen sie einen Porsche Panamera mit rumänischem Kennzeichen sorgfältig unter die Lupe, denn die Kontrolle des Autos ergab allerhand Ungereimtheiten. Unter anderem war die am Wagen eingeschlagene FIN von der Polizei wegen Totalschadens, eine sogenannte Schrottschreibung, im Fahndungssytem vermerkt. 

Die Kfz-Experten der Burghauser Grenzpolizei vertieften sich im wahrsten Sinne des Wortes in den Porsche und das Ergebnis war spannend: der Pkw war aus zwei baugleichen Unfallautos wieder neu zusammengesetzt. Nachdem es keine weiteren Anhaltspunkte für Straftaten gab, durfte der in Deutschland wohnhafte 25-jährige Rumäne seine Fahrt fortsetzen.


Aufwendige Kontrollen meistens sehr lohnend

So manches Mal ist die aufwändige Überprüfung von Autos aber auch lohnender: Alleine im Dezember deckten die Burghauser Grenzfahnder zwei Fälle von internationaler Kfz-Hehlerei auf. Kontrollpunkt war jeweils die A94 bei Mühldorf. Im ersten Fall handelte es sich um einen Pkw, der in Italien gestohlen und zur Fahndung ausgeschrieben war. Der Fahrer, ein 43-jähriger Rumäne, konnte weder Ausweis noch Führerschein vorlegen.

Im zweiten Fall fiel den Grenzpolizisten ein Pkw mit französischer Zulassung und rumänischem Fahrer ins Auge. Die Überprüfung ergab, dass das Auto in Frankreich als gestohlen gemeldet und international zur Beweissicherung ausgeschrieben war. Die weitere Sachbearbeitung übernahm jeweils die Kriminalpolizei Traunstein.

Pressemitteilung Polizei Burghausen

Rubriklistenbild: © Ulrich Perrey/dpa

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