Nötigung? Durch Bremsmanöver Unfall verursacht

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Burgkirchen - Am Sonntag fuhr ein 55-jähriger Mann gegen 14 Uhr auf der B20 nach Hochöster. Er missachtete die Vorfahrt und verursachte durch Bremsmanöver einen Verkehrsunfall.

Ein 55-jähriger Mann aus Burghausen fuhr gegen 14 Uhr mit seinem Pkw auf der B20 von Raitenhaslach kommend in Richtung Hochöster. Er bog dann nach rechts in die bevorrechtigte B20 in Richtung Pirach ein. Er missachtete dabei jedoch die Vorfahrt eines von links kommenden Wohnwagengespannes.

Dieses wurde von einem 49-jährigen Mann aus Mötzing gesteuert. Um ein Auffahren auf das Fahrzeug des Burghausers zu vermeiden, musste der Fahrer sein Wohnwagengespann abbremsen. Um den Einbieger auf sein Fehlverhalten hinzuweisen benutzte der Fahrer des Wohnwagengespannes seine Hupe und Lichthupe. Nach Angaben des Wohnwagengespannfahrers bremste der Pkw-Fahrer nach ca. 70 bis 80 Meter zweimal in kurzen Abständen sein Fahrzeug jeweils ab.

Um ein Auffahren zu verhindern, musste der Fahrer des Wohnwagengespannes bis zum Stillstand abbremsen. Ein Nachfolgendes Wohnwagengespann, welches von einem 48-jährigen Mannes aus Ergoldsbach gesteuert wurde, bemerkte das zu spät und fuhr auf das stehende Wohnwagengespann auf. Verletzt wurde bei dem Verkehrsunfall niemand. Es entstand ein Sachschaden von ca. 2000 Euro. Gegen den Pkw-Fahrer aus Burghausen wurde ein Strafverfahren wegen Nötigung eingeleitet.

Pressemitteilung Polizei Burghausen

Rubriklistenbild: © pa

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