Bundespolizei ermittelt und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung

Zeugenaufruf - Unbekannte versuchen Fahrkartenautomaten in Burgkirchen aufzubrechen

Symbolbild Bundespolizei am Bahnhof
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Die Bundespolizei am Bahnhof

Burgkirchen an der Alz - Von Samstag auf Sonntag versuchten Unbekannte einen Fahrausweisautomaten aufzuhebeln. Die Polizei sucht nach Zeugen.

Die Pressemitteilung der Bundespolizeiinspektion Freilassing im Wortlaut:


Bislang unbekannte Täter haben in der Nacht von Samstag auf Sonntag (24./25. Oktober) am Bahnhof in Burgkirchen versucht, einen Fahrausweisautomaten aufzuhebeln. Außerdem wurde in derselben Nacht die Tür des Bahnhofsgebäudes aufgebrochen.

Am Sonntagmittag fiel einem aufmerksamen Zugreisenden am Bahnhof Burgkirchen auf, dass der dortige Fahrkartenautomat schwer beschädigt war. Der Mann verständigte sofort die zuständige Bundespolizei Mühldorf.


Kurze Zeit später trafen die Bundespolizisten am Tatort ein und stellten fest, dass die Banknotenverarbeitung des Automaten offensichtlich aufgehebelt und dabei komplett zerstört worden war. Die Geldkassette blieb allerdings unversehrt und war nicht entwendet worden.

Außerdem erkannten die Beamten, dass die Tür des Bahnhofsgebäudes aufgebrochen war und entdeckten darin zwischen Baumaterialien und diversen Werkzeugen eine auf dem Fußboden liegende benutzte medizinische Spritze. Die Bundespolizisten stellten diese sicher und führten einen Drogentest durch. Dieser fiel positiv aus.

Ersten Ermittlungen zufolge war der Fahrkartenautomat vermutlich am frühen Sonntagmorgen zwischen 00:30 und 01:00 Uhr aufgebrochen worden. Bei dem oder den Tätern könnte es sich um Betäubungsmittelkonsumenten handeln.

Die Bundespolizei ermittelt nun unter anderem wegen Diebstahls und bittet um sachdienliche Hinweise aus der Bevölkerung:

Wer in der Nacht von Samstag auf Sonntag am Bahnhof in Burgkirchen an der Alz oder in unmittelbarer Nähe verdächtige Personen beobachtet hat, wird gebeten, sich unter der 08631 1666-00 mit dem Bundespolizeirevier Mühldorf am Inn in Verbindung zu setzen.

Pressemitteilung der Bundespolizeiinspektion Freilassing

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