Grenzübergreifender Polizeieinsatz bei Burghausen

Angst vor Kontrolle? -  20-Jähriger schwimmt nach Österreich

Burghausen/Österreich - Ein amtsbekannter 20-jähriger Motorradfahrer nahm auf seiner Flucht vor der Polizei eine ungewöhnliche Route und sprang in die Salzach. Die Wassertemperatur hatte der junge Mann in seinem Zustand wohl falsch eingeschätzt:

Bereits am Freitag, den 20. April, wurde eine Streifenbesatzung der Polizei Burghausen in der Burghausener Altstadt auf ein Kleinkraftrad beziehungsweise dessen Fahrzeugführer, ein amtsbekannter 20-jähriger Burghausener, aufmerksam.

Dieser hätte gegen 16.45 Uhr eigentlich einer Verkehrskontrolle unterzogen werden sollen. Der Heranwachsende hatte darauf jedoch offensichtlich wenig Lust. So trat der Burghausener noch während der Kontrolle zu Fuß die Flucht an. Der junge Mann lief in Richtung Salzachufer. 

Auf Höhe der alten Grenze konnte der 20-jährige von einem Beamten eingeholt werden. Hier kam es nach einer Widerstandshandlung zum Einsatz von Pfefferspray. Trotz alldem sprang der Heranwachsende in die gut 15 Grad kalte Salzach und durchschwamm diese bis in den Uferbereich von Ach-Hochburg auf österreichischer Seite. Hier konnte der 20-jährige durch Bayerische sowie den mittlerweile alarmierten osterreichischen Polizeibeamten in Empfang genommen werden. 

Der Burghausener hat die Dauer des Schwimmvorgangs wohl etwas unterschätzt. Nach ärztlicher Versorgung wurde der Heranwachsende durch österreichische Rettungskräfte leicht verletzt ins Krankenhaus Burghausen verbracht. Nachdem diverse Anhaltspunkte für eine Alkoholisierung des Auszubildenden vorlagen, musste er sich zur Feststellung der Beeinflussung einer Blutentnahme unterziehen. Gegen ihn wird unter anderem wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt.

Pressemeldung der Polizeiinspektion Burghausen

Rubriklistenbild: © dpa Symbolbild)

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