Bei Marktl

Das wird teuer: Ungarischer Mercedes-Fahrer zeigt sich unbelehrbar

Marktl - Einmal schien ihn nicht abzuschrecken: Dieser ungarische Autofahrer musste gleich zweimal hintereinander von der Polizei zu Bußgeld und Fahrverbot verdonnert werden.

Samstagvormittag kontrollierten die Burghauser Grenzpolizisten an der B12 Höhe Marktl einen Mercedes mit Kurzzeitkennzeichen. Das Kennzeichen war bereits abgelaufen. Der Fahrer, ein 35-jähriger Ungar auf dem Weg zurück in sein Heimatland, gab an, nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis zu sein. Die Grenzpolizisten behielten eine Sicherheitsleistung von 200 Euro ein und belehrten ihn eindringlich, dass er sich auf keinen Fall selbst mehr hinters Steuer setzen darf und der Mercedes eine gültigen Zulassung benötigt. Die abgelaufenen Kennzeichen wurden von den Polizisten sichergestellt. 

Gut anderthalb Stunden später erreichte die Burghauser Grenzpolizisten die Info einer Streife der Bundespolizei, dass diese soeben den gleichen Ungarn als Fahrer eines Autos ertappt hätten. Die Burghauser übernahmen den Fall vor Ort und forderten den unbelehrbaren Ungarn auf, ihnen die Fahrzeugschlüssel auszuhändigen. Der Staatsanwalt hatte zwischenzeitlich eine weitere Sicherheitsleistung über 500 Euro angeordnet, die der Sünder auch zahlen konnte. Es kostete die Polizeibeamten dann doch einige Mühe, den 35-Jährigen zur Herausgabe der Autoschlüssel zu bewegen. Den Ungarn erwarten nach dieser Episode eine ganz Reihe an Anzeigen durch die Burghauser Grenzpolizisten.

Pressemeldung Grenzpolizeistation Burghausen

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa (Symbolbild)

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