Festnahme bei Burghausen

Gesuchter Marokkaner kauft sich mit großen Scheinen "frei"

Burghausen - Am Donnerstag hielt die Schleierfahndung einen in Deutschland lebenden Marokkaner an, der wegen Bedrohung gesucht wurde. Er bezahlte zwar die ausstehende Geldstrafe, wird aber bald erneut vor Gericht stehen. 

Donnerstagabend kontrollierten die Burghauser Schleierfahnder am Waldparkplatz an der St 2108 nahe Burghausen einen Ford Galaxy mit deutschem Kennzeichen. Und tatsächlich erwies sich der Fahrer als Volltreffer: es handelte sich um einen Marokkaner, der in Deutschland wohnte und arbeitete. 

Gegen den 47-jährigen stand ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Köln wegen Bedrohung offen. Der Marokkaner konnte die vom Gericht verhängte Geldstrafe im vierstelligen Bereich in großen Scheinen bezahlen. Zu seinem Glück, denn alternativ drohten ihm 40 Tage Ersatzfreiheitsstrafe. 

Ärger mit der Justiz geht weiter

Damit ist für den 47-jährigen aber der  Ärger mit der Justiz noch nicht vorbei, denn zugleich hatte ihn die Staatsanwaltschaft in Köln auch zur Aufenthaltsermittlung ausgeschrieben. Ein Verfahren gegen ihn wegen Betruges stockte mangels aktueller Wohnanschrift. 

Dem konnten die Burghauser Schleierfahnder freilich abhelfen, so dass für denvielgesuchten Marokkane r demnächst eine neue Runde vor Gericht beginnen dürfte.

Pressemitteilung Polizeistation Fahndung Burghausen

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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