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Mann (44) mit mehreren Identitäten

Grenzpolizei Burghausen erwischt polizeibekannten „Namenswechsler“ bei Kontrolle

Bei Kontrollen erwischten Beamte der Grenzpolizei Burghausen einen sogenannten „Namenswechsler“ der wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis, mehreren Urkundenfälschung und einem Impfpass mit gefälschten Aufklebern schon mehrfach polizeilich bekannt war.

Pressemitteilung im Wortlaut:

Burghausen - Einen nichtalltäglichen Fahndungstreffer konnte die Grenzpolizei Burghausen am vergangenen Wochenende vermelden. Am Freitagabend (6. August) gegen 21.30 Uhr kontrollierte die Streife der Grenzpolizei einen schwarzen Audi A6 mit baden-württembergischer Zulassung. Der Fahrer, ein 44-jähriger Serbe hatte das Fahrzeug randvoll mit Hausrat und Gepäck beladen und war angeblich auf dem Weg in seine Heimat um an einer Trauerfeier teilzunehmen.

Im Rahmen der weiteren Überprüfung konnte jedoch festgestellt werden, dass der Mann, der seinen Wohnsitz im Landkreis Calw in Baden-Württemberg hat, in Deutschland kein Unbekannter war. Der 44-jährige ist schon mehrfach unter verschiedenen Personalien in erster Linie wegen Betrugsdelikten polizeilich in Erscheinung getreten. Entsprechende ge- und verfälschte Dokumente die diesen Verdacht bestätigten, konnte im Auto aufgefunden werden.

Personen die mit falschen oder geänderten Identitäten ihr wahres ich verschleiern wollen gehören durchaus zum Alltag der Grenzpolizisten. Personen allerdings, die als sogenannte „Namenswechsler“ in Erscheinung treten und in ihren Geburtsländern durch Änderung im Geburtsregister und Beschaffung sämtlicher Papiere vom Pass bis zum Führerschein eine komplett neue, aber meist legale Identität annehmen, sind zumindest im Zuständigkeitsbereit der Grenzpolizei Burghaussen nicht an der Tagesordnung und deshalb ein besonderer Fahndungstreffer.

Unter einem seiner falschen Personalien wurde der Mann auch von der Staatsanwaltschaft Stuttgart gesucht. Er hatte noch 399 Restfreiheitsstrafe wegen Computerbetrugs offen. Der Serbe wurde festgenommen und im Anschluss an die weitere Sachbearbeitung unter anderem wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis und Urkundenfälschung - es konnte auch ein Impfpass mit gefälschten Aufklebern aufgefunden werden - in die Justizvollzugsanstalt Landshut eingeliefert.

Nachdem die Feststellungen der Burghauser Grenzpolizisten weitere, zeitaufwändigere Ermittlungen nach sich ziehen, wurden diese vom Ermittlungsdienst der Grenzpolizeiinspektion Piding übernommen.

Pressemitteilung Grenzpolizeistation Burghausen

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