Drohung gegen Burghauser Klinik geklärt

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Burghausen - Mitte Mai versetzte ein Anruf nicht nur die Polizei in Alarmbereitschaft: Eine Drohung richtete sich gegen die Kreisklinik. Jetzt ist der Fall geklärt.

In enger Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Traunstein gelang es der Polizeiinspektion Burghausen die Bombendrohung gegenüber der Kreisklinik vom 15.05.2012 aufzuklären.

Den Vorfall sehr ernst nehmend beauftragte EPHK Nieß, Leiter der PI Burghausen, mehrere Beamte der Ermittlungsgruppe mit der Übernahme der intensiven Sachbearbeitung. Die schnelle Aufklärung ist nach Ausführungen von EPHK Nieß, neben dem Engagement der eingesetzten Beamten, auch in der professionellen Zusammenarbeit zwischen Justiz und Polizei zu finden. Nachdem durch umfangreiche Maßnahmen frühzeitig eine 44-jährige Tatverdächtige aus dem Raum München in das Visier der Ermittler geriet, legte diese mittlerweile ein umfassendes Geständnis ab. Die Tat ist dem aktuellen Ermittlungsstand zufolge in einer psychischen Ausnahmesituation begründet gewesen. Eine tatsächliche Gefahr für die in der Klinik anwesenden Personen bestand zu keinem Zeitpunkt.

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Die Tatverdächtige zeigte sich gegenüber den Ermittlern sehr betroffen, weshalb auch Kontakt zwischen ihr und der Kreisklinik Burghausen hergestellt wurde. Die Tatverdächtige entschuldigte sich bei dem Gespräch gegenüber einem Vertreter der Klinik für ihr Verhalten.

Festzuhalten bleibt, dass eine Bedrohung mit einer Explosion kein Kavaliersdelikt ist. Das Strafgesetzbuch sieht hierfür bis zu drei Jahren Freiheitsstrafe vor. Darüber hinaus stehen nicht unerheblich Kosten des Polizeieinsatzes im Raum, die dem Anrufer angelastet werden können.

Pressemeldung Polizeiinspektion Burghausen 

Rubriklistenbild: © dpa/re

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