Trauriger Fund bei Polizeikontrolle bei Töging

Illegale Geschäfte mit jungen Welpen - Krimineller Händler erwischt

welpen
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Schleierfahner fanden mehrere kranke Welpen in einem Fahrzeug.

Am 19. Januar findet die Grenzpolizei mehrere kranke Welpen in einem Fahrzeug. Der illegale Hundehandel macht auch hier nicht halt.

Die Mitteilung der Polizei im Wortlaut:


Töging - Die Tendenz zum illegalen Import von Hundewelpen aus Rumänien ist leider steigend. Die Burghauser Schleierfahnder befreiten am Dienstag an der A94 AS Töging zwei Maltipoo-Welpen aus ihrer misslichen Lage in einer kleinen Box im Kofferraum eines rumänischen Mercedes Sprinter. Die niedlichen kleinen Hunde waren in einem schlechten Allgemeinzustand, litten unter blutigem Brechdurchfall.

Laut ihrem EU-Heimtierausweis hätten sie 4 und 5 Monate alt sein sollen. Dies war augenscheinlich nicht der Fall. Der kleinere der Welpen war vermutlich noch keine 8 Wochen alt. Ein gemäß den Papieren angeblich vorhandener Chip konnte an den Hunden nicht gefunden werden, Impfungen fehlten sowieso. Überhaupt erscheinen die von einer deutschen Tierarztpraxis ausgestellten EU-Heimtierausweise als überaus fraglich und erforderten weitergehende Nachermittlungen.


Der rumänische Fahrer des Mercedes kam direkt aus Rumänien und hatte noch mehrere rumänische EU-Heimtierausweise im Gepäck - nicht ausgefüllt und personalisiert, aber mit abgestempelter Tollwutimpfung. Die Burghauser Grenzpolizisten übergaben die beiden kleinen Autobahn-Findlinge nach Rücksprache mit dem Veterinäramt des Landkreises in die Obhut des Tierheims in Kronberg.

Wie das Amt am Mittwoch mitteilte, verstarb einer der stark dehydrierten Hunde noch am gleichen Tag. Ein in Deutschland seriös vom Züchter erworbener Maltipoo-Welpen (Malteser-Pudel) kostet zwischen 700 Euro bis 1100 Euro. Die Gewinnspanne für illegalen Tierhandel ist vermutlich, sehr zum Leid der Welpen, hoch.

Pressemitteilung Grenzpolizei Burghausen

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