Lkw-Kontrolle auf der A94

Gefälschte Spanngurte und weiter Verstöße

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Burghausen - Gleich zweimal stellte die Verkehrspolizei bei einer Lkw-Kontrolle auf der A94 erhebliche Verstöße fest. Beide Fahrer haben mindestens mit einem Bußgeldverfahren zu rechnen.

Am Samstag, den 2. Mai, gegen 8 Uhr, wurde ein bulgarischer Lkw-Fahrer eines türkischen Sattelzugs durch die „Dienstgruppe Mühldorf“ der Verkehrspolizeiinspektion Traunstein einer Kontrolle an der Anschlussstelle Burghausen unterzogen. Neben einem abgefahrenen Reifen ohne Profil am Sattelauflieger wurde von der Autobahnpolizei auch noch die Ladungssicherung bemängelt. Es wurde festgestellt, dass der Lkw-Fahrer für die Ladungssicherung gefälschte Spanngurte verwendete. Diese sind nicht mit einem geprüften Spanngurt vergleichbar. Bereits bei der geringsten Belastung können die gefälschten Gurte reißen. Die Spanngurte wurden sichergestellt und werden vernichtet. Der Fahrer musste für das zu erwartende Bußgeldverfahren eine Sicherheitsleistung hinterlegen und konnte mit neu gekauften Gurten seine Fahrt fortsetzen

Am Samstag, den 2. Mai, gegen 10 Uhr, wurde von der „Dienstgruppe Mühldorf“ der Verkehrspolizeiinspektion Traunstein ein viel zu schnell fahrender ungarischer Sattelzug festgestellt. Von der Autobahnpolizei wurde eine Geschwindigkeit von ca. 100 km/h statt er erlaubten 60 km/h auf der zuvor befahrenen B12 nachgewiesen. Der Lkw-Fahrer musste für das zu erwartende Bußgeldverfahren eine Sicherheitsleistung hinterlegen. Außerdem muss er mit zwei Punkten in Flensburg und einem Monat Fahrverbot rechnen.

Pressemeldung der Verkehrspolizeiinspektion Traunstein

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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