Mitteilung der Polizei Burghausen

56-Jähriger entkommt Freiheitsstrafe knapp - doch dann kommt noch mehr ans Licht

Burghausen - Grenzpolizisten vollstrecken Haftbefehl und obwohl dieser beglichen wurde, darf der 56-Jährige nicht weiter fahren.

Die Mitteilung der Polizei im Wortlaut:


Am Samstagabend kontrollierten Burghauser Grenzpolizisten im Gemeindegebiet Marktl einen Ford Mondeo mit einem Kennzeichen aus Nordrhein-Westfalen. Der Fahrer erwies sich als doppelter Fahndungstreffer: zum einen stand ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Siegen über einen vierstelligen Betrag offen.

Der 56-jährige Kroate mit Wohnsitz in Deutschland war dazu wegen Vorenthaltens und Veruntreuen von Arbeitsentgelt verurteilt worden. Alternativ zur Geldstrafe stand eine Ersatzfreiheitsstrafe von 50 Tagen im Raum. Dieses Problem konnte der Kroate mit Zahlung der erforderlichen Summe noch vor Ort abschließend erledigen.


Akut umständlich wurde für den 56-jährigen allerdings dann noch, dass er dank eines Führerscheinentzuges in 2017 mit Anordnung einer Fahrerlaubnissperre bis Sommer 2018 keine gültige Fahrerlaubnis vorweisen konnte. Somit musste der 56-jährige den Fahrersitz seines Autos räumen und die Burghauser Grenzpolizei erstattete Anzeige wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis.

Pressemitteilung Grenzpolizeistation Burghausen

Rubriklistenbild: © Karl-Josef Hildenbrand/dpa

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