Unfall zwischen Ranoldsberg und Buchbach

Zwei BMW kollidieren - zwei Frauen schwer verletzt

Buchbach - Bei einem Zusammenstoß zwischen zwei BMW sind beide Fahrer leicht und zwei Beifahrerinnen schwer verletzt worden. Die Straße musste komplett gesperrt werden.

Am 9. August gegen 11.30 Uhr ereignete sich auf der Staatsstraße St2086 zwischen Ranoldsberg und Buchbach ein Unfall, bei dem vier Personen teils schwer verletzt wurden. Ein 65-jähriger Münchener fuhr mit seinem silbernen BMW auf der Kreisstraße MÜ25 von Sterneck kommend in Richtung Buchbach. Mit ihm im Fahrzeug befanden sich seine 64-jährige Ehefrau und eine 36-jährige Bekannte.

Als er mit seinem Pkw auf die St2086 in Richtung Buchbach abbiegen wollte, übersah er einen von rechts kommenden und bevorrechtigten 38-jährigen Buchbacher mit seinem BMW. Der Buchbacher erfasste den Münchener mit der Fahrzeugfront an dessen rechter Fahrzeugseite, sodass sich der silberne BMW um 180 Grad drehte und abseits der Fahrbahn zum Stillstand kam.

Nach dem Aufprall konnten beide Fahrer die Fahrzeuge selbstständig verlassen. Beide erlitten lediglich Prellungen und einen Schock. Sie wurden zur weiteren ärztlichen Behandlung ins Krankenhaus Mühldorf gebracht. Die beiden weiblichen Insassen des Münchener BMW wurden bei dem Aufprall aufgrund der starken Karosserieverformung eingeklemmt und mussten durch die eingesetzten Feuerwehrkräfte aus dem Fahrzeug befreit werden.

Die Ehefrau des BMW-Fahrers erlitt dabei diverse Armfrakturen, sodass sie schwer verletzt mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus Traunstein geflogen wurde. Die 36-jährige Münchenerin erlitt diverse Prellungen sowie ein Schleudertrauma und wurde ebenfalls ins Krankenhaus Mühldorf gebracht.

Die beiden Pkw waren nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit. Der verursachte Gesamtschaden beläuft sich auf etwa 30.000 Euro.

Die Freiwilligen Feuerwehren Buchbach, Ranoldsberg sowie Schwindegg wurden neben der Bergung der Verletzten mit der Verkehrsregelung beauftragt. Sie waren mit etwa dreißig Personen im Einsatz. Auch Vertreter der Kreisbrandinspektion waren vor Ort. Die Unfallörtlichkeit war während der gesamten Verkehrsunfallaufnahme etwa eineinhalb Stunden gesperrt.

Pressemeldung der Polizeiinspektion Mühldorf am Inn

Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa

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