Arbeitsreiche Nachtschicht für Schleierfahnder

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Burghausen - Viel zu tun hatten die Beamten der Burghauser Schleierfahndung. In einer Nacht stellten sich gleich drei Straftäter:

Eine ganze Reihe von Aufgriffen beschäftigte die Nachtschicht der Burghauser Schleierfahndung: Gegen 22 Uhr nahmen die Beamten einen in Bulgarien zugelassenen Kleinbus in Augenschein. Einer der Insassen, ein 20-jähriger Rumäne, wurde wegen verschiedener Delikte von der französischen Justiz gesucht.

Wenig später ging ein 48 Jahre alter Kosovare ins Netz der Polizei. Wie sich mit Hilfe des Fahndungscomputers herausstellte, bestand für das von ihm geführte Fahrzeug mit Böblinger Kennzeichen bereits seit 18 Monaten kein Versicherungsschutz mehr. Das Fahrzeug wurde entstempelt und der Kosovare wegen eines Verstoßes nach dem Pflichtversicherungsgesetz angezeigt. Er musste die Weiterreise ohne seinen Pkw fortsetzen.

Bereits nach Mitternacht bewiesen die Fahnder wieder das richtige Gespür, als sie einen Renault mit rumänischem Kennzeichen kontrollierten. Der Fahrer, ein 58-jähriger Rumäne, hatte griffbereit in der Ablage der Fahrertür ein Springmesser mit einer Klingenlänge von 13 Zentimeter mitgeführt. Gegen ihn wird bei der Staatsanwaltschaft eine Strafanzeige wegen Verstoßes nach dem Waffengesetz vorgelegt. Das Messer wurde sichergestellt.

Pressemeldung Polizeistation Fahndung Burghausen

Rubriklistenbild: © pa

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