Mehrere Fahndungstreffer entlang der A94

Zwei Verurteilte können sich "freikaufen"

Ampfing/Erharting/Marktl - Auch Kälte, Eis und Schnee halten die bayerischen Schleierfahnder nicht davon ab, ordnungsgemäß ihren Dienst zu versehen. Und so konnten sie am Wochenende einige wichtige Festnahmen durchführen.

Bei Ampfing überprüften die Beamten eine 47-jährige Deutsche, gegen die ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Landshut wegen Betrugs offen stand. Die Verurteilte konnte die festgesetzte vierstellige Strafe bar bezahlen und entging so einer erheblichen Ersatzfreiheitsstrafe.

Am selben Ort kontrollierten die Burghauser Schleierfahnder einen Kleinbus mit rumänischen Kennzeichen. Auch hier bestand noch gegen einen 38-jährigen rumänischen Mitfahrer ein unerledigter Haftbefehl, in diesem Fall wegen einer nicht bezahlten Ordnungswidrigkeit. Der Mann konnte ebenfalls vor Ort bezahlen und damit seine Reise fortsetzen.

Österreicher gibt sich unwissend

In Frixing stoppten die Fahnder einen 50-jährigen Österreicher, der seit vielen Jahren das Recht verloren hat, in Deutschland von seiner ausländischen Fahrerlaubnis Gebrauch zu machen. Angeblich wusste der Mann von diesem Umstand nichts. Allerdings ließ sich schnell feststellen, dass der Österreicher bereits 2009 in gleicher Sache angezeigt wurde.

An der A94 bei Marktl leisteten die Burghauser Beamten quasi Amtshilfe für die Staatsanwaltschaft Münster. Sie landeten nämlich einen wichtigen Fahndungstreffer für diese Dienststelle: In einem Kleinbus mitbulgarischer Zulassung saß ein 26-jähriger moldawischer Staatsbürger. Gegen ihn läuft ein Verfahren wegen Körperverletzung, das aber stockte, weil den Behörden der aktuelle Aufenthaltsort des Mannes nicht bekannt war. Die Fahnder ermittelten die richtige Wohnadresse in Deutschland und setzten damit die Mühlen der Justiz wieder in Gang.

Pressemitteilung Polizeistation Fahndung Burghausen

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