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Tunnelsperre in Fahrtrichtung München

Lkw löst Stauf auf A94 aus - Strafe auch für Rettungsgassenverweigerer

Am Donnerstagmittag (29. Juli) löste ein überhoher Lkw die Höhenkontrolle auf der A94 aus. In weiterer Folge kassierten jedoch auch zwei Autofahrer eine Strafe - sie versperrten die Rettungsgasse.

Die Mitteilung der Polizei im Wortlaut:

A94/Ampfing - Am Donnerstag (29. Juli) gegen Mittag, wurde auf der BAB94 in Fahrtrichtung München, vor der Einhausung Wimpasing, die Durchfahrt gestoppt, da ein überhoher Lkw die automatische Höhenkontrolle ausgelöst hat. Auf dem Anhänger des Regener Lkw war ein Bagger geladen, welcher zu einer Gesamthöhe des Gespanns von 4,47 Metern führte. Die erlaubte Fahrzeughöhe von vier Metern wurde somit deutlich überschritten. Ein gefahrloses Durchfahren der Einhausung war somit nicht möglich. Erst durch Umbaumaßnahmen am Bagger konnte eine tolerierbare Höhe zum Durchfahren der Einhausung erreicht werden. Den Fahrer des Lkw erwarten nun ein Bußgeld in Höhe von 240 Euro, sowie ein Punkt in Flensburg.

In der Folge dieses Vorfalls bildete sich rasch ein mehrere hundert Meter langer Rückstau.

Bei der Durchfahrt des Dienstfahrzeugs der Autobahnpolizei Mühldorf zum Einsatzort, hatte die überwiegende Mehrzahl der Fahrzeuglenker im Stau bereits vorbildlich die vorgeschriebene Rettungsgasse gebildet. Zwei Pkw Lenker, ein Mercedes-Fahrer aus Stuttgart, sowie ein VW-Fahrer aus dem Kreis Rosenheim, blockierten mit ihrem Fahrzeug jedoch die Durchfahrt, indem sie in der Rettungsgasse standen. Gegen beide Fahrzeugführer wurde ein Bußgeldverfahren eingeleitet. Sie erwartet nun jeweils ein Bußgeld in Höhe von 240 Euro, zwei Punkte in Flensburg und ein einmonatiges Fahrverbot.

Die Autobahnpolizei Mühldorf weist in diesem Zusammenhang nochmals auf die Notwendigkeit der Bildung einer Rettungsgasse hin.

  • Bereits bei stockendem Verkehr ist zwischen dem äußerst linken und dem rechts daneben liegenden Fahrstreifen eine freie Gasse zu bilden.
  • Alle Fahrzeuge des linken Fahrstreifens fahren nach links, alle Fahrzeuge der anderen Fahrstreifen fahren nach rechts.
  • Die Rettungsgasse ist offen zu halten, bis der Verkehr wieder rollt.

Nur hierdurch ist der Polizei eine möglichst schnelle Auflösung der Stauung, und im Falle eines Unfalls, den Rettungskräften ein möglichst schneller Zugang zur Versorgung Verletzter möglich.

Pressemitteilung Autobahnpolizeistation Mühldorf

Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa (Symbolbild)

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