Kontrolle bei Ampfing

Auf A94: Betrunkener Lkw-Fahrer mit 11 Tonnen ungesicherter Ladung angehalten

Ampfing - Bei der Kontrolle eines tschechischen Sattelzugs auf der A94 am 03. Juni, gegen 23.30 Uhr, fielen der Autobahnpolizei Mühldorf einige Unstimmigkeiten auf.

Die Pressemitteilung im Wortlaut:


Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass der tschechische Berufskraftfahrer in seinem digitalen Kontrollgerät für Lenk-und Ruhezeiten die Fahrerkarte einer anderen Person gesteckt hatte. Diese Person war aber nicht anwesend. Seine eigene Fahrerkarte konnte im Führerhaus aufgefunden werden. Der 55-jährige Tscheche wollte so erreichen, dass er keine Pause einhalten muss und längere Zeit fahren kann.

Es kam aber noch zu keinen relevanten Verstößen, da dies von der Polizei rechtzeitig erkannt wurde. Zudem hatte der Fahrer seine Ladung von 11 Tonnen völlig ungesichert auf der Ladefläche seines Aufliegers. Diese hätte jederzeit herabfallen können. Und zu guter Letzt wurde noch Alkoholgeruch beim Fahrer festgestellt. Ein Alkotest ergab einen Wert von etwas über 0,5 Promille.


Den tschechischen Kraftfahrer erwartet nun eine Strafanzeige wegen Fälschung beweiserheblicher Daten, sowie Ordnungswidrigkeitenanzeigen wegen Fahrens unter Alkoholeinfluss und fehlender Ladungssicherung. Die Weiterfahrt wurde unterbunden, bis der Mangel der ungesicherten Ladung behoben und der Fahrer wieder nüchtern ist.

Pressemitteilung Autobahnpolizeistation Mühldorf am Inn

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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