Polizei trifft Stadtgeschichte

Altöttinger Gymnasiasten erinnern an "Rössl-Diebstahl"

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Altötting - Der versuchte Diebstahls des „Goldenen Rössls“ in der Nacht von 6. auf 7. Oktober 1921 ist auch ein Stück Polizeigeschichte: Das Projekt-Seminar des König-Karlmann-Gymnasiums setzte den Fall in den vergangenen Wochen im Rahmen einer Stadtführung in Szene.

Bei ihrem durch schauspielerische Einlagen kurzweilig gestalteten Weg „rund um den Kapellplatz“ stieg nicht nur der Tod von seiner barocken Schrankuhr sondern plauderte auch ein Schutzmann zu den Besonderheiten der Tat des "Rössl-Diebstahls" etwas aus dem Nähkästchen. 

Da war es nicht verwunderlich, dass das Treiben vor der Kapelladministration auch das Interesse zweier Beamter der Polizeiinspektion fand, die am vergangenen Samstagnachmittag auf dem Christkindlmarkt auf Fußstreife unterwegs waren. 

Einer ihrer Amtsvorgänger aus der damaligen Gendarmeriehauptstation hatte dazu am 7. Oktober 1921 die spektakulären Umstände des Verbrechens in einer zehnseitigen, handschriftlichen Stellungnahme zusammengefasst.

Als kleines Déjà-vu darf auf die Uniformfarbe des Karlmann-Kollegiaten hingewiesen werden. Ganz so neu ist das Blau der kommenden Polizeiuniform bei den bayerischen Sicherheitskräften auch wieder nicht… aber gegen die Einführung der preußischen Pickelhaube hatte sich unser „Kini“ Ludwig II.schon „Höchstdero selbst“ vehement zur Wehr gesetzt.

Pressemeldung Polizeiinspektion Altötting

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