Ameise außer Kontrolle:

65-Jähriger von "Ameise" eingeklemmt

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Altötting - Ein 65-jähriger Bauarbeiter wurde von einem Gabelhubwagen eingeklemmt, der Ameise genannt wird. Der Mann muss anschließend ins Krankenhaus.

Nicht  selten  wird  bei  der  Benennung  von  Werkzeugen  oder  Arbeitshilfsmitteln ein  Tiername  verwandt,  mit  dem  eine  meist  positiv  besetzte  Eigenschaft  der namengebenden  Art auf  das  Gerät augenfällig  übertragen  werden  soll. Prototypisch seien hier der Straßenbau-Frosch, die Kranlauf-Katze, der Ramm-Bär sowie der leider schon ausgestorbene „Mörteltrager-Vogl“ in eine Reihe gestellt.

Emsigkeit  und  Tragkraft  eines  weitverbreiteten  Insektes  brachte  den  Hersteller  eines motorisierten  Gabelhubwagens  vermutlich  auf  die  Idee,  diesem den  Namen "Ameise" zu  geben,  der  sich  in  der  Welt  des  Hoch-,  Boden-  und  Regalstapelns  als  veritabler Gattungsbegriff verfestigte.

Eben  eine  solche  Last-Ameise,  die  in  der  Fachsprache  gerne  mit  der  wohlklingenden Bezeichnung  "Mitgänger-Flurförderzeug"  angesprochen  sein  will,  geriet  am vergangenen  Mittwoch in  einer  Altöttinger  Betriebsstätte  etwas  außer  Kontrolle.   Auf leicht abschüssiger Strecke setzte sie zum Überholen ihres 65-jährigen Lenkers an und klemmte  diesen  zwischen  sich  und  einem  LKW  ein.  Der  Mann  trug  glücklicherweisebei  dem  Arbeitsunfall  nur  leichte  Blessuren davon  und  konnte  nach  ambulanter Behandlung wieder aus dem Klinikum entlassen werden.

Keine Erkenntnisse liegen bei der Polizeiinspektion Altötting über Vergleichsfälle vor, bei denen beispielsweise ein Fleisch-Wolf oder gar eine Krokodil-Klemme dynamisches Eigenleben entwickelt haben.

Pressemitteilung Polizeiinspektion Altötting

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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