Am Sonntag auf der A94 bei Neuötting

Sie wollten mit gefälschten Corona-Tests über die Grenze - Bundespolizei vereitelt Schleusung

Zu sehen ist ein Bundespolizist bei einer Grenzkontrolle.
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Grenzkontrolle durch Bundespolizeibeamte.

A94/Neuötting -  Die Bundespolizei Mühldorf hat am Sonntag (1. November) auf der A94 bei Neuötting die Einschleusung von fünf Personen vereitelt. Die Frauen und Männer waren mit gefälschten Corona-Tests angeblich auf dem Weg zu einer Städtereise.

Die Pressemeldung im Wortlaut:


Mühldorfer Bundespolizisten kontrollierten am Sonntagnachmittag auf der A94 bei Neuötting eine neunköpfige Reisegruppe in einem Kleintransporter mit ukrainischem Kennzeichen. Die Reisenden zeigten den Beamten ihre Pässe und, obwohl sie einander angeblich nicht kannten, legten sechs Zimmerreservierungen desselben Hotels einer europäischen Großstadt vor.

Allerdings galten in eben dieser Stadt schon seit mehreren Tagen strenge Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen. Ein Telefonat mit dem Hotel ergab, dass die Reservierungsanfrage zwar tatsächlich eingegangen war, aber mangels Liquidität der verwendeten Kreditkarte nicht bestätigt werden konnte.


Außerdem legten die sechs Städtereisenden negative Corona-Tests vor. Als die Grenzfahnder die Gesundheitszeugnisse genauer betrachteten, erkannten sie jedoch, dass diese offensichtlich gefälscht waren. Was sie bei ihrem Ausflug genau vorhatten, konnten die Frauen und Männer ebenfalls nicht glaubhaft erklären.

Die Bundespolizei Mühldorf zeigte die fünf Passagiere und ihren 40-jährigen Fahrer wegen Urkundenfälschung, unerlaubter Einreise sowie unerlaubten Aufenthaltes an. Gegen den 40-Jährigen wird zudem wegen Einschleusens von Ausländern ermittelt. Die Bundespolizisten schickten die sechs Ukrainerinnen und Ukrainer nach Österreich zurück

Die drei anderen Fahrzeuginsassen konnten den Grund ihrer Reise dagegen glaubhaft darlegen und durften weiterfahren.

Pressemeldung Bundespolizeiinspektion Freilassing

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