Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

31-Jähriger Kraftfahrer ohne Fahrerkarte unterwegs

Trostberg - Die Schussligkeit eines LKW-Fahrers kommt ihn jetzt teuer zu stehen. Bei einer Polizeikontrolle stellten die Beamten fest, dass er seine Fahrerkarte nicht korrekt eingelegt hatte.

Am Morgen des 29.12.2010 wurde durch Beamte der Schwerverkehrsgruppe der Verkehrspolizei Traunstein ein Sattelzug einer Rosenheimer Firma in Trostberg angehalten. Bei der Kontrolle wurde festgestellt, dass der deutsche Fahrer seine Fahrerkarte nicht im EG-Kontrollgerät eingelegt hatte. Damit wollte er erreichen, dass seine Lenkzeiten nicht auf der Fahrerkarte aufgezeichnet werden und bei einer Kontrolle keine Verstöße gegen die Sozialvorschriften festgestellt werden können. Während der vorherigen Tage konnten auf seiner Fahrerkarte trotzdem mehrere erhebliche Lenkzeitüberschreitungen sowie weitere Verstöße nach dem Fahrpersonalgesetz festgestellt werden. Einige Tage zuvor hatte der Fahrer beim Fahren das Kontrollgerät „ausgeschaltet“. Auf Nachfrage gab er an, dass er hier lediglich auf abgeschlossenem Betriebsgelände unterwegs gewesen sei. Dies wäre zwar grundsätzlich zulässig, aber da er bis zu 2 Stunden und mit Geschwindigkeiten von bis zu 90 km/h während dieser Zeit unterwegs war, erkannte auch der Fahrer selbst, dass diese Ausrede wohl nicht glaubhaft ist. Dem Fahrer erwartet nun eine Strafanzeige wegen Fälschung beweiserheblicher Daten und eine Ordnungswidrigkeitenanzeige wegen Verstößen gegen die Sozialvorschriften. Allein für diese Verstöße wird das Bußgeld mehrere hundert Euro betragen.

Pressemitteilung Polizei Traunstein

Rubriklistenbild: © pa

Kommentare