Eröffnung zum Schuljahresbeginn

Winhöringer Kreisel wird kommende Woche fertig

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Ab Montag haben die seit Anfang Juni andauernden Verkehrsbehinderungen auf der B299 ein Ende

Winhöring - Kaum haben sich die Autofahrer daran gewöhnt, dass auf der ehemaligen B299 bei Winhöring nichts mehr geht, wird die runderneuerte Straße samt neuem Kreisverkehr und renovierter Brücke beim Isenstausee auch schon wieder für den Verkehr frei gegeben.

Insbesondere zu Beginn der Bauarbeiten Anfang Juni kam es zu den Stoßzeiten zu massiven Behinderungen durch die bei der Autobahnausfahrt installierte Behelfsampel(innsalzach24.de berichtete). Ab kommenden Montag(9. September) wird die Straße dann wieder für den Verkehr frei gegeben. "Es waren Zusatzarbeiten an der Mühldorfer Straße und am Gehweg der Gemeinde Winhöring nötig", begründet Klaus Zielinski vom Landratsamt Altötting den nur einwöchigen Verzug.

Denn eigentlich war geplant, die Straße bereits Ende August wieder in Betrieb zu nehmen. Doch immerhin wird die Straße pünktlich zum Schuljahresbeginn in Betrieb gehen, damit beispielsweise die Busfahrschüler aus dem Holzland ohne Behinderungen zum Unterricht nach Altötting kommen.

Bilder vom Winhöringer Kreisel

"So ein schöner Kreisel für so ein kleines Dorf", schwärmte ein Anwohner über das neue Schmuckstück an der früheren B299. Jahrelang hatten verschiedene Interessengruppen dafür gekämpft, die frühere Ampellösung, die ein Unfallschwerpunkt war, durch einen Kreisverkehr zu ersetzen. Mit Gesamtkosten in Höhe von einer Million Euro, die vom Freistaat mit 50% subventioniert werden sollen, blieb die Straßenreovierung voll im Rahmen. Neben dem Kreisel wurde auch die Brücke am Isenstausee renoviert.

Noch nicht fertig ist hingegen der neu gestaltete Parkplatz, der für rund 300.000 Euro bei der am Kreisverkehr gelegenen Feldkirche entstehen soll: 51 Parkplätze und zwei Stellplätze für Campingwagen will die Gemeinde Winhöring dort künftig zur Verfügung stellen, aber die Fertigstellung der Kreisstraße hatte Vorrang. "Die Bauleitplanung hat das Landratsamt", erklärte Mandfred Wastlhuber von der Gemeinde Winhöring.

Peter Becker

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