Großeinsatz in Ammergauer Alpen

Erfolglose Suche: Winhöringer (33) bleibt verschwunden

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Altötting/Ettal - Daniel Philibert aus Altötting wird bereits seit 30. April vermisst. Er hatte gegen 7 Uhr morgens die Wohnung seiner Eltern verlassen. Am Wochenende gab es deswegen nun eine großangelegte Suchaktion in den Ammergauer Alpen.

Wie unser Partnerportal tz.de berichtet, waren an dem Einsatz rund 100 Kräfte verschiedener Organisationen daran beteiligt. Es wurden ein weitläufiges Gebiet im Tal und am Berg abgesucht. Am Freitag konzentrierte sich der Einsatz vor allem im Graswangtal sowie im Bereich der Kieneckspitz (1943 Meter). Kräfte der Polizei, der Bergwachtbereitschaften Ober- und Unterammergau sowie Bad Kohlgrub, ferner Lawinenhundestaffeln der Bergwacht Hochland und Allgäu und der BRK-Suchhundestaffel Oberland waren an der Suche nach dem ledigen Altöttinger beteiligt. Am Samstag rückten die Einsatzkräfte dann erneut aus, diesmal mit Schwerpunkt Kieneckspitz. Gestern schließlich unterstützte der Polizei-Hubschrauber Edelweiß 4 die Bemühungen.

Am Sonntagnachmittag wurde die Suche schließlich erfolglos abgebrochen. Wie die Einsatzleitung mitteilte, werden die Kräfte erst wieder ausrücken, sollten sich neue Hinweise ergeben.

Daniel Philibert war bereits am 30. April bei der Polizei Altötting als vermisst gemeldet worden. Sein Auto war wenig später im Rahmen einer Überprüfungsfahrt von Beamten der Polizei Oberammergau im Ettal gefunden worden. Walter Schmid von der Polizei Oberammergau fasste gegenüber tz.de zusammen: "Wir haben praktisch alle gängigen Aufstiege zwischen Notkar und Kreuzspitze ins Visier genommen, doch leider ohne Erfolg. Es haben sich keine Hinweise auf einen möglichen Aufenthaltsort des Vermissten ergeben."

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